A U G E    D E S    H O R U S ,  im alten Ägypten ursprünglich wohl ein  Gott des  H i m m e l s .

 (Weibl. Figur mit Löwenkopf:) Zur Erinnerung an   T E F N U T  , Tochter des  ATUM / RE (des Sonnengottes), identifiziert u. a. mit der katzenköpfigen  B A S T E T  (die wiederum früh gleichgesetzt wurde mit der Löwengöttin  S A C H M E T ) ; Kultstätten in Bubastis, Memphis-Sakkara und Dendera.                  

A  T  O  N ,  die Sonnenscheibe, wurde bei ECHNATON zum alleinigen Schöpfer, Beweger und Lenker aller Dinge - eine geniale, aber noch nicht "zeitgemäße" Absage an die Vielgötterei.                                                                                                                   

                        
 

          

AJN (= Alexandra Janine Nieradzik) präsentiert :   Niklas van Thorn 

 *  *  *  * 


V E R    S A C R U M

 

Fest Gefügtes ist nicht dauernd,

Wirft sich nur auf Zeit in Pose.

Merkst du nicht, wie heimlich lauernd

 Der Zerfall pflückt Wort und Rose ?

 

Doch Zerfall zählt frühe Tage

Einzeln nach und lebt Gestaltung,

Legt an Trümmer seine Waage,

Fällt ins Nichts - und zeigt doch Haltung.

 

Und Nichts bleibt nur, aus dem nichts  wird ,

Denn alles, was einst Form besaß

Und was durch leere Gründe irrt,

 

Besitzt in sich ein Schöpfermaß

Und  wird , indem es  neu  gebiert:

Nach  altem  Maß keimt  junges  Gras.

 

Niklas van Thorn, 19. III. 2006.

(In: HIRNREGEN UND SONNENWIND. Skizzen vor der Sintflut. S. 45.)

" E  I  G  N  U  N  G "                                                                                                                                                  

E i n   T i g e r   i s t   a l s   A n f ü h r e r

l ä n g s t   n i c h t   s o   b r a u c h b a r

w i e   -   e i n   a l t e r   H a m m e l .

 

Niklas van Thorn, 02. VI. 1986.

( In :  SPOTTDROSSELN  ÜBER  ROM .  Bombardement  heiliger  Nachttöpfe .  S .  45 )

 

S E L T E N                                                                       

                                                                                                                   

I n   e i n e m   M a n n   s t e c k t 

e i n   J u n g e

I n   e i n e m   J u n g e n   s t e c k t

e i n   M a n n

N u r   e i n e n   M a n n

i n   e i n e m   M a n n

T r i f f t   m a n   s e l t e n   a n .

 

N i k l a s   v a n   T h o r n ,   02.  I.  1987.

(In :   S P O T T D R O S S E L N   Ü B E R   R O M .  Bombardement heiliger Nachttöpfe.  S. 49 )


(U. links:) Politiker, West     (U. re.:) der nette Politiker-"Portraitist"  Klaus  Nieradzik

H  A  M  L  E  T     M  O  D  E  R  N 

 

Was  werfe ich von mir:

Die Arbeit oder das Gehirn ?

Das  ist hier die Frage.

 

Niklas van Thorn, 18. VII. 1993.

(In :  HIRNREGEN  UND  SONNENWIND . Skizzen vor der Sintflut. S. 27)

   

Lektüre - Empfehlungen :     * Albert  Einstein :  FRIEDEN. Weltordnung oder Weltuntergang   * VOLTAIRE :  Candide ou l'optimisme   * Stefan Zweig :  Der Zwang 

 Gute  Unterhaltung

bei  der  Reise  durch  meine  Bilder-  und  Gedankenwelt !

N i k l a s    v a n    T h o r n         ( K l a u s    N i e r a d z i k )

NvT   ( im Cover links )  als  Groucho  Marx  (oder umgekehrt)...

                          und  Alexandra  mit  Janine   (oder umgekehrt)...

                      

 I N    M E M O R I A M  :    A M E N O P H I S    I V    ( E C H N A T O N)

 

  * * * *       

                                                                 J  N                                                                                    

C  A  N  A  D  A 

      

 

                                 

Mark Twain / Samuel Langhorne Clemens (1835 Florida/Mo. - 1910 Redding/Conn.): "Die Abenteuer Tom Sawyers" (1876) und "Die Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn" (1884)

                                   

Design als freies und eigenwilliges Spiel der Linien, die weder vom Windkanal noch vom Computer (nicht einmal vom durchschnittlichen Kundengeschmack) diktiert werden:   F O R D    E d s e l .    

( Oben : )    B U I C K    R o a d m a s t e r    R i v i e r a    2 - d o o r   C o u p é    ( 1 9 5 4 ) ,  ein Bild, das uns nebenbei den heutigen Verlust an Kreativität und Eleganz deutlich macht...

-  darüber eins der schönen "Lighthouse"-Gemälde von Edward  H o p p e r  -

AUTOS haben mich immer fasziniert, zumindest von ihren Möglichkeiten her - boten sie einem doch, wenigstens früher, eine (per Bahn, Bus oder Flugzeug unerreichbare) individuelle Bewegungsfreiheit; zudem waren sie markante Begleiter mehr oder weniger großer Lebensabschnitte (man erinnert sich lange, mit welchem Fahrzeug man wann wo war), und nicht zuletzt kann sich in ihnen hohes künstlerisches Potenzial manifestieren (nicht wenige haben bereits den Weg in Museen gefunden...).

A wie Auto :              In memoriam :  Nuccio Bertone  &  Battista Pinin Farina 

Ich begrüße es  n i c h t , wenn im Werbefeld oben (in einer von  M I R  bezahlten Homepage) eine Kisten-Reklame der langjährigen Wolfsburger "Blinden-Werkstatt" V(au)W(eh) auftaucht - schlimm genug, dass mich die dämliche Google-Maschinerie wegen des "van" in Niklas van Thorn immer wieder mit blöder VAN-Reklame (leider auch von VW) in einen Topf schmeisst.

Das kommt übrigens dabei heraus, wenn man glaubt, weitestgehende Kleinschreibung sei erstrebenswert, obwohl längst erwiesen ist, dass Großbuchstaben bei Substantiven die optische Strukturierung eines Textes und zudem die schnellere und bessere Sinnerfassung unterstützen - somit sollten auch in anderen Sprachen alle Nomen groß geschrieben werden - ich wäre ohnehin der Letzte, der die ewige hirnlose Anpassung an Gepflogenheiten der Majorität befürwortet: Spielen Qualität, Substanz und Sinn heute keine Rolle mehr?  (In Politik und Unterhaltung scheint sich dieser Verdacht ja weitgehend zu bestätigen...) 

_________________________

Da meine Tiraden über bestimmte Massenhersteller (die die Umwelt mit ihrem inspirationsfreien Knickblech schon rein optisch jahrzehntelang belastet haben) den Rahmen einer Homepage sprengen würden, beschränke ich mich hier darauf, weiter unten - besonders aber im Kapitel VIII dieser Homepage: "REVERIE / DESIGN-NOSTALGIE" (bitte hier anklicken) - einige Bilder von Automobilen zu zeigen, die ich mit den Begriffen "DESIGN" und "STIL" in Verbindung bringen kann (um hier vielleicht ein wenig anregend zu wirken - denn ein Auto muss NICHT aussehen wie ein Pappkarton mit Rädern...).    

          K  O   N   T   R   A   S   T   -   P   R   O   G   R   A   M   M  :

So mag hier die bunte Präsentation ungewöhnlicher und herausragender Formen aus AUTOMOBILBAU ,  ARCHITEKTUR  und  BILDHAUEREI  deutlich werden lassen, wie groß heute (im digitalen Zeitalter) die gestalterische Verarmung auf breiter Ebene geworden ist  - um damit dem omnipräsenten Trend zur Dürftigkeit und Einfallslosigkeit  (immerhin mit den bescheidenen Möglichkeiten einer Homepage)  e n t g e g e n z u w i r k e n .  (Siehe dazu auch mein Album "WELT-Bilder / Oldtimer".

                    

Denn dies soll nicht allein ein Forum zur "Vermarktung" meiner Werke sein. Hier geht es nicht um Kommerz, sondern um Kunst, nicht um mich, sondern um IDEEN, die viele betreffen.

Zudem sehe mich selbst auch nicht nur als Autor, bin schon gar nicht der  e i n z i g e kreative Mensch unter der Sonne - und möchte daher hier gerade denen einen Ehrenplatz einräumen, die  GESTALTERISCH  besonders originell und anregend tätig waren und dabei wirklich Bemerkenswertes und Bleibendes hervorgebracht haben.

        

           

(Bilder oben:) Museum Oscar  N i e m e y e r  (Brasilien) und Le Corbusier, darunter ein extravaganter Bugatti Atlantic 57 S  (1938).

              

M O R G A N        A e r o     8

(endlich ein würdiger, zeitlos schöner Nachfolger klassischer englischer

F I N S T E R E S   I N T E R M E Z Z O :

                      

Meinen lieben "Freunden und Helfern" und all den unfreundlichen Politessen gewidmet, die mir im Verkehr nur teure, aber nie konstruktive oder wirklich problemorientierte Lösungen anbieten...

  ABZOCKEN um jeden Preis und FALLENSTELLEREI ohne verkehrerzieherischen Sinn ist NICHT konstruktiv !

Aber ich muss ja nicht in Städten einkaufen, in denen man mir systematisch auflauert... Eine Stadt löst ihre skandalösen  Parkplatzprobleme nicht, indem sie wahllos "Knöllchen" verteilt - z. B. auch an Handwerker oder Gärtner, die beim Kunden mit ihren großen Fahrzeugen (und Anhängern) gar keine Alternative haben, als in irgendeinem dämlichen Parkverbot zu stehen.

Schön, dass ich als ZWEIFLER an der hoheitlichen "Blitz-Doktrin" nicht allein bin und auch den  A D A C  hinter mir habe, ich zitiere aus dem Heft 1/2012 einen interessanten Artikel von Wolfgang Weimer (S. 56) über das Buch von Wolf Wegener "Deutschland schafft das Auto ab", das ein wenig Licht bringt "ins Abzock-Dunkel aus versteckten Abgaben, Blitzgeräten, Steuern und Öko-Vignetten"(ibid.):

"Es wird klar, dass der Staat inzwischen eine Inkassoindustrie,

eine wahre Wachstumsbranche, aufgebaut hat, die uns alle zu Zwangskunden macht. Tausendschaften von Polizisten sind nur damit beschäftigt, uns - wie entwürdigend - hinter Bäumen und Sträuchern an besonders gemeinen Stellen aus getarnten Autos Euros abzujagen."

Als hätte Voltaire das Ordnungsamt (gibt es übrigens nur in Deutschland) gekannt:

'Oft sprießt ein frommes Recht aus schnödem Raub'".

  Falls ein amtlicher Saboteur freier Beweglichkeit  mitliest - bei mir kommt hier folgende Botschaft an:  

Da der Staat und die Städte dich als Autofahrer ausnehmen wie ein Hühnchen und dabei auch vor keiner Trickserei zurückscheuen :

Kauf dir höchstens ein kleines oder altes Billig-Auto aus ausländischer Fertigung (Rumänien, Korea, Indien, Russland)  und  o h n e  (sowieso ziemlich überflüssige) High-Tech-Spielereien, um so nach Kräften deine eigenen mörderischen Kosten effektiv zu reduzieren. Allgemeine Konsequenz wäre hier natürlich, dass die deutsche Auto-Industrie in relativ  kurzer Zeit zusammenbricht und der - so gern hinter Sträuchern und im Dunkeln agierende - Staat  dann demnächst "ganz alt" aussieht, weil  "der Schuss voll nach hinten losging".

Schöne Grüße!  Niklas van Thorn  
 

(ab 2013 bestens mit einer geräumigen, robusten und störungsfrei fahrenden "Spar-Maschine" von  DACIA  zu Tiefst-Preisen unterwegs , auf bereits 45.000 km mit einem Maximal-Verbrauch von 6,5 l auf 100 km - nebenbei also: die ultimative Antwort auf weiter eskalierende Abzock-Absichten wie z. B. die PKW-Maut auf allen Straßen...).

(Ein vergleichbares Produkt von VW - bekanntlich alles andere als perfekt und seit 2015 auch als Manipulations-Marke mit eingebauter Kunden-Verarschung 
weltweit in den Schlagzeilen (!!!) - wäre rund 

3 x so teuer (!!!)

gewesen (oder ich hätte mich in einen engen, alten Golf mit kleinstem Motor quetschen müssen)... 

Meine übelsten Pannen hatte ich ohnehin mit VW-Fahrzeugen, die sehr getriebeschwach, undicht und überhaupt recht gestört und unzuverlässig waren.
 

                                                                           

  - Der tägliche  " B L I T Z - K r i e g "  gegen die eigene Bevölkerung -

Übrigens: zahlreiche Diebe, Betrüger, Gewalttäter und Mörder laufen frei herum, nur die Hälfte aller Straftaten wird aufgeklärt (von wirklich großen Wirtschaftsdelikten gar nicht zu reden), aber Polizei und Ordnungsamt bevorzugen als amtliche Wegelagerer den leicht und ohne jeden Intelligenzaufwand  "verdienten" schnellen Euro per Radarfalle (während Groß-Kriminelle, elegante Halsabschneider und Spekulanten anderswo unbeobachtet ihre Millionen einsacken). 

Bravo! Das hebt doch gleichermaßen unsere Motivation und unsere Hochachtung für die hinter ihren High-Tech-Fallen däumchendrehenden "Ordnungshüter", die man eigentlich gleich nach Hause schicken könnte: ein paar 1-Euro-Jobber als Fallenaufsteller würden doch völlig reichen...  Oder?   (Bin immer dankbar für anregende Diskussionsbeiträge.)

(Niklas van Thorn)

Andererseits verstehe ich es, dass die Tätigkeit der Polizei gerade heute frustrierend und belastend ist, besonders, wenn sie es mit randalierenden, gewaltbereiten und hemmungslos schimpfenden Subjekten zu tun hat, die mit Beleidigungen schneller bei der Hand sind als der Beamte mit der Schusswaffe.

Nebenbei: es wäre schon schlimm für den Frieden im Lande, wenn sich meine Befürchtung bewahrheiten sollte, dass Zuwanderer/Flüchtlinge aus moslemischen Ländern sich (ganz "traditionsgemäß") gar nichts von einer Frau sagen lassen - auch wenn diese eine Polizei-Uniform trägt. -
Wir werden evtl. noch in eine Situation geraten, in der man Mitleid mit unserer Polizei bekommen könnte...

Andererseits: Rein gefühlsmäßig hat man leider den Eindruck, dass die Polizei - aus Gründen der Lukrativität bei geringstem Aufwand - nur noch die (angeblichen) "Verkehrssünder" jagt, aber z. B. im Falle schwerer Bandenkriminalität oder hemmungslos randalierender Ausländer (die Frauen - wie kürzlich in Köln - massiv belästigt haben) völlig überfordert und somit absolut ineffizient ist...
 

 

GRUSEL-INTERMEZZO  ENDE

       

 - Kreative Genies :  E i n s t e i n ,  L e  C o r b u s i e r ,  U s t i n o v  -

 " E r n s t   i s t   d a s   L e b e n ,   h e i t e r   d i e   K u n s t . "  ( ? ) 

                                " I n   D E S I G N   u n d   A R C H I T E K T U R

neigte ich immer schon zur Ansicht eines Antonio Gaudi oder des Malers und Aktionskünstlers Friedensreich Hundertwasser, der offen bekannte, er halte gerade Linien für " g o t t l o s ". Ähnliches empfinde ich bei üppiger Verwendung der (Pseudo-)"Farben" Weiß und Grau, die für mich in Verbindung mit geradlinigen Objekten, rechten Winkeln und stupiden Kanten zudem eine Bankrotterklärung der Phantasie darstellt."

 Niklas van Thorn

            

In mem.  Eero  S a a r i n e n ,  A.  M u c h a   &   Friedensreich  H u n d e r t w a s s e r 

( mit seinem  g e b o g e n e n  Lineal )

  ( Oben & unten: )  Inspiriertes  und  formprägendes  D e s i g n

Gewidmet der alten Traditions-Marke OPEL, die schon lange dahinsiecht  und (abgesehen von den Differenzen mit der "Raben"-Mutter GM)  - o h n e  die staatlichen Raubzüge unter Autofahrern (s. o.) - wahrscheinlich auch bessere Verkaufszahlen verbuchen könnte und weniger existenzbedrohende Probleme hätte...

(Warum wohl kommt mir der Staat oft vor wie ein Parasit, der seine Wirtspflanzen langsam, aber sicher umbringt...?)

   

B I T T E R    D i p l o m a t   C D    m i t    C h e v y   V 8  /  5 , 4 L   (1969)

       Herausragende O P E L- Sportler, heute & gestern :  ein  S p e e d s t e r   &   der (im Gegensatz zu eckigen VW-Modellen) schwungvoll-elegant wirkende  MANTA   A   ( 1970  / 75 )

    

                    

D a n i e l    L i b e s k i n d    -    K r e a t i v e   &   a u ß e r g e w ö h n l i c h e   

A r c h i t e k t u r    

                    1 6  C      G a l i b i e r     C o n c e p t ,     I n t e r i e u r

                   

Saarinen, Hundertwasser und Libeskind - Bugatti, Bertone und Pininfarina - Celibidache :

Mut zu zeitloser Qualität, Authentizität und Unverwechselbarkeit

        A U T O    oder               K I S T E  ?          

Auf   störende (VW-)Werbung  (mit Faltkarton-Design) über meiner Homepage kann ich nur mit gepfefferter GEGEN-Werbung reagieren - voilà :

Gerade der Golf verbreitete für mich "designmäßig" schon immer immer das Flair eines klobigen Gesundheitsschuhs für gehbehinderte Senioren - um nur einmal zaghaft anzudeuten, dass wirklich Welten zwischen VW einerseits und so inspirierten Autos wie ALFA oder LANCIA andererseits liegen.

VW-Firmenfahrzeuge (vom Golf bis zum Transporter und Bus) erwiesen sich nach meinen Erfahrungen als nur begrenzt nützlich und hatten - einmal abgesehen von farblich und gestalterisch völlig trostlosen Innenräumen und rätselhaften konstruktiven Schwächen - unverhältnismäßig oft  Sehnsucht nach der (teuren) Werkstatt - auch wegen sich unter der Schwerkraft oder im Fahrtwind ablosender Teile...

     " F l o p  -  F l o p  -  F l o p . . ."      

                             

Und wo versteckt sich die (geschäftliche) Vernunft in Wolfsburg ? Ein und dieselbe schlichte (absolut ideenfreie) Fassade vom Kleinwagen bis zum "Phaeton" soll jetzt zukunftsweisend sein ? - Hat die bolschewistische Gleichmacherei eine Überlebensmöglichkeit im geduldigen Faltblech des "Heide-Designs" gefunden ? Denn was soll man von einem Vehikel mit den Abmessungen und dem Anspruch (!) einer Luxus-Limousine halten, das unscheinbar und ohne individuelle Note mit altem Billig-Krempel, d. h. mit Jetta-Heck und Polo-Grill daherkommt ?!  Was  bitte  i s t  das ? Ein Blech gewordener Witz ? So produziert man teure Ladenhüter...

Doch da man dergleichen im (berufstypisch blinden ?) Management offenbar notorisch nie ohne fremde "Sehhilfe" erkennt, empfehle ich  m i c h  hiermit für einen schamlos gut (über)bezahlten Posten als Strategie-Berater bei VW...
                          
Na ?   ?  ?   *  ? . . .                        

Welche Rolle bei der perpetuierten Formlosigkeit der ehemalige Alfa-Designer Walter de Silva spielt, ist mir momentan gänzlich schleierhaft. Zur Ehrenrettung würde ich ihm gerne unterstellen, dass er sich im Konzern nur mit Bugatti, Lamborghini und SEAT beschäftigt, an Audi und Skoda ein wenig herumgespielt hat und VW lediglich vom Hörensagen (und vom Weggucken) kennt.

- Aber nein: wie ich enttäuscht erfahren habe, soll er den neuen Passat "verbrochen" haben und für den öden und geschmacklosen Einheitsbrei der ganzen tristen VW-Palette mitverantwortlich sein ! (Audi A 5 und  A 7 darf ich nebenbei ja einmal lobend erwähnen,  VW Tiguan und der Q 5 sind auch nicht gerade hässlich. Und der Golf IV von Frank Stephenson war noch halbwegs erträglich geraten, auch wenn er sich seine brave "Zeitlosigkeit" mit einer zeitlosen Portion Langeweile erkauft...)

Der weltweite  LANGWEILIGKEITS-Wettbewerb mit den klobig-unförmigen Nasenbären von Toyota (denen man - vielleicht einmal abgesehen vom interessanteren Aygo - eine Prise Daihatsu-Inspiration wünscht) geht jedenfalls ziemlich ungebremst weiter, wobei der alte Passat längst vom Prius I (dem intergalaktischen Nonplusultra-Design-Flop) entthront wurde... Aber auch Mitsubishi gewinnt an Boden - mit einem brutalen Audi-Verschnitt: nämlich einer schachtartig-eckigen Grill-Öffnung, die diese Autos in horizontale Mülltonnen "verzaubert". Das ist kein Design, sondern ein optisches "Massaker", eine Hinrichtung des guten Geschmacks ! Was soll das ?

Leidet das dortige Design-Studio unter konstantem Lichtausfall ?  (Design "nach Gehör" funktioniert jedenfalls nicht...)

                         

(Oben: originelle, organische automobile  F o r m e n , heute leider längst "im Winde verweht" - und ohne modernes Gegenstück:)   BUICK  Riviera  2-door  Hardtop   (1953)

(Unten :)  Museo Arte Contemporaneo - OSCAR  NIEMEYER , Brasilien

     

(Oben:) Star-Architekt  Oscar  N i e m e y e r  (Karikatur) und sein Museum in Rio de Janeiro

T V R      C  e  r  b  e  r  a      S p e e d                                     

Aufregend und eigenwillig elegant: ein Werk aus der kleinen, hauseigenen Design-Abteilung TREVOR Wilkinsons, zugleich mit "inneren" Werten, nämlich: robust und zuverlässig - obwohl man dies einem englischen Produkt  heute nicht unbedingt unterstellen würde. Aber mancher Kleinserien-Hersteller (wie auch Morgan oder Wiesmann) kann geradezu "zaubern", auch in der Liebe zum Detail, während die "Großen" - trotz extremen Finanz-  u n d  Personal-Potenzials - oft genug recht unausgereiften " M i s t " abliefern, der zudem gestalterisch auf simplen Massen"geschmack" reduziert wird...                                  

              

                                                                                                           T  V  R      C  e  r  b  e  r  a

                        

Max Ernst :  "Hausengel"  (1937)       (re. :)  PANTHER  WESTWINDS ,  Robert Jankel   (1972)

 

      

L E X A N D R A     J A N I N E    N .                                                  ( S, D  &  H R ,  2 0 0 1 -  2 0 1 1 )

                       

Neben dem angelsächsisch  geprägten Raum gibt es (in europäischer Nähe) ja noch viele ANDERE interessante und sogar vielfältigere Kulturkreise, die unser Weltbild bereichern könnten, wenn wir bereit wären, unsere verkitschten Hollywood-Träume und unsere unkritisch-devote Werbe-Hörigkeit  aufzugeben...

                            Rabindranath  Tagore          Leo N. Tolstoi            Stefan Grabinski

(1861 - 1941)                                     (1828 - 1910)         (der "polnische Poe"; 1887 - 1936)  

A r t h u r    S c h o p e n h a u e r

oder "Der böse Blick" (Prof. W. Weischedel) - auf eine böse Welt... 

( 1 7 8 8  - 1 8 6 0 )    

                                          

 

S T A T T   E I N E S   V O R W O R T S :  D E N G L I S C H  &  A N G L O M A N I E

                                              "Free your mind!" brüllt es mir von den Schaufenstern eines deutschen Autohauses entgegen. Gut. Da man offenbar nur auf englische (bzw. anglophile oder primär anglophone) Kundschaft wartet, bin ich so "FREI" - und gehe NICHT hinein (fühle mich - mal wieder -  g a r   n i c h t   a n g e s p r o c h e n - und das, obwohl ich, was z. B. Design, Film oder Humor angeht, durchaus kein Feind angelsächsischer Kultur und Lebensart bin; aber die SPRACHE, die ich eng mit der IDENTITÄTs-Frage verbinde, ist mein Medium und mein Werkzeug, und das lasse ich mir nicht von tumben Werbe-Strategen  verbiegen, die weder Kultur noch Sprachgefühl zu haben scheinen)...

                                                              

                  "Come in and find out !"   ???           =  "Gehen Sie bitte weiter..."

Abgesehen davon, dass sich "Denglisch" im kakophonischen Verbal-Schrott der deutschen Werbung immer mehr zum - verkaufsbremsenden  -   B  r  e  c  h  m  i  t  t  e  l    entwickelt und bei mir bereits allergische Reaktionen auslöst (von allen "Denglisch" beworbenen Produkten wende ich mich seit Jahren schon "rein instinktiv" sofort wieder ab: es kommt zur automatischen KAUF-SPERRE) ; zudem hat sich mittlerweile fast die gesamte Werbung darauf "eingeschossen", nach einem kurzen, kaum informativen deutschen Text - ohne Sinn und Notwendigkeit - ein englisches Schlagwort zu liefern, als kulminiere hier die Aussage der gesamten (kümmerlichen) "Werbe-Botschaft".

Wer nach dieser - jetzt schon völlig abgedroschenen - "Masche" arbeitet, zeigt mir damit sofort, dass auch er dem wachsenden Heer der Hirnlosen angehört - und vielleicht auch geschäftlich kaum vertrauenswürdig ist. Aber das ist ja der Gipfel: so macht die Werbung schon seit Jahren reine NEGATIV - WERBUNG - und  m e r k t  es  n i c h t !

Die Überfrachtung des Deutschen mit haufenweise auf uns herabregnendem englischen Wortbrei ist mittlerweile  u n g e n i e ß b a r : der Sättigungsgrad wurde bereits maßlos überschritten - bestimmt nicht aus Not und Mangel; denn ich denke, die deutsche Sprache ist exakter, präziser, reicher und differenzierungsfähiger (man sollte nur die  C h a n c e  gehabt haben, sie richtig zu  l e r n e n ...).

Übrigens: Der (so ungeliebte) LATEIN-Unterricht fördert - erwiesenermaßen - die DEUTSCH-Kenntnisse und das Sprachverständnis allgemein... Nicht zuletzt hat die Sprache der Römer ja etliche andere Sprachen (darunter mehrere Weltsprachen)  f u n d a m e n t a l  geprägt . Auf

LATEIN

verzichten, das heißt: Der großen und Jahrtausende alten  abendländischen Tradition  den Rücken kehren...

                                            -    S ü d l i c h e    K r e a t i v i t ä t       

           Oscar   N I E M E Y E R         Leonor   F i n i          F r a n c o i s e   H a r d y

        

P A B L O     P  I  C  A  S  S  O         (Oben:)  A N T O N I O   G A U D I  :   Kamine  der  "Casa Mila"

Ich denke, der Gipfel des Unsinns ist erreicht, wenn von (im "Gehorsam" vorauseilenden?) Deutschen mittlerweile nicht-englische Fremdwörter im Deutschen oder rein deutsche Wörter auch schon englisch ausgesprochen werden, als wolle man zeigen, dass man ein perfekt angepasster moderner Voll-Ignorant ist. - Überhaupt:  worin (zum Kuckuck) besteht eigentlich die "Attraktivität" dieser Aussprache?

Denn im Ernst: was soll man rein ästhetisch von einem Idiom halten, das aus ZEUS "süß", aus HYPOTENUSE eine "Hai-Pottje-Nuss", aus dem schönen Frauennamen RAHEL eine "Räy-Tschäll" macht - und das den nicht minder schönen Namen ELISABETH  (Eee-lii-saa-beeth !)  in ein Wortmonster verwandelt, das wie "Öllesöböff" (eine Würgelaut-Kaskade) klingt...?!? -

M o n   D i e u ! ( Vive la France ! ) - Oder möchten S i e   " Ö L L E - S Ö B Ö F F "  heißen ?  Eben !  I c h  auch nicht ! (Nicht 'mal als Schaf oder Karnickel...)

Dazu,  Ä-g-y-p-t-e-r  in "Iiii-Dschipp-tschön" und  P-h-o-e-n-i-x  in "Vieh-nix" zu deformieren, gehört schon ein gewisses Maß an linguistischer Brutalität. Und wenn ich statt  M-a-r-i-a  M-a-g-d-a-l-e-n-a  "Märri Mäck-Deläin" höre, hänge ich - pardon - irgendwo zwischen Kulturschock und Lachkrampf.

Vom Bakkalaureus, der zum " B ä h -Tschälla" mutierte (degenerierte), will ich erst gar nicht reden. Auch ein "Ellenn-Töss" statt A-i-l-a-n-t-h-u- (= Götterbaum) könnte bei mir mittelschwere  nervöse Anfälle auslösen... Und ein "Mäffn-Hai-Druäit" (statt eines  M-e-t-h-a-n-h-y-d-r-a-t-s)  bleibt mir im Gehörgang stecken und verursacht komplizierte Entzündungen, die ich nur mit meditativer Intonation italienischer oder französischer Vokabeln langsam wieder kurieren kann...

                                                -  S  A  T  U  R  N  U  S  -                     

                              

Bei der Lektüre meiner Homepage wird keinem verborgen bleiben, dass mir amerikanische Kultur und Lebensweise - trotz aller Kritik - etwas bedeuten, und Autoren wie J. F. Cooper, E. A. Poe, Mark Twain, Jack London, W. Faulkner, E. Hemingway, Henry Miller oder Charles Bukowski sprachen mich einfach direkter an als provinzielle "Langweiler" wie Gottfried Keller, Heinrich Böll oder W. Kempowski (deren Werke mir beim Lesen förmlich aus der Hand fielen).

Angelsächsische Mentalität  ist mir oft sogar näher als die deutsche, und ich habe im Grunde nichts gegen die englische Sprache (mit der mich eine alte Hassliebe verbindet) - ich kann sie "nur" (auch "dank" der Werbung, des pseudo-"trendsetterischen" Imponiergehabes durchgeknallter "Insider" vom Planeten "Business" und nicht zuletzt "dank" der allgegenwärtigen superseichten U-Musik mit ihrem vorläufigen Tiefstpunkt in diesen erbärmlichen Casting Shows, in denen kontinuierlich ganz erbarmungslos auf Englisch gejault wird)  nicht mehr täglich   h ö r e n  . *)

Außerdem sind Deutsch und Englisch in Klang und Struktur  SO  GEGENSÄTZLICH (oder, technisch ausgedrückt, akustisch INKOMPATIBEL), dass jede unkontrollierte, ausufernde Vermischung,  ganz anders als bei Deutsch und Latein oder Griechisch - und besonders zu Lasten des Deutschen, enorme  S c h ä d e n  anrichtet  (so, als würde man Pfefferminzsoße in einen Schloss-Johannisberger Rheinwein kippen...): dieser überall völlig hemmungslos veranstaltete  M i x  ist stillos, geschmacklos und unästhetisch ! (Wer's nicht merkt, sollte zum Ohrenarzt gehen - oder zum Klang-Therapeuten.)

- FREE - COOL - HOT - FAKE - NEWS -

Und nicht zuletzt erlebt Englisch immer deutlicher das undankbare Schicksal einer "Weltsprache": für immer mehr Menschen ist es  n i c h t  die Muttersprache, d. h. es scheint mittlerweile deutlich mehr (vom Sprachgefühl her eher ahnungslose) "Gelegenheits-Anwender" zu geben als wirklich KOMPETENTE Sprecher, wir haben es also mit einer weltweit kenntnis- und gedankenlos "nach besten Kräften" ruinierten Sprache zu tun - quasi die dustere Kehrseite des internationalen Erfolgs (demgegenüber wird das Deutsche ja eher landesintern demontiert und demoliert...).

                

Dass uns  L A T E I N  als klassische Sprache der Wissenschaft und lateinische Fremdwörter heute weltweit überwiegend in englischer Aussprache begegnen (Spiiischiis statt S-p-e-z-i-e-s , Didacktschen statt D-e-d-u-k-t-i-o-n) ist natürlich ein endloser ALPTRAUM für jemanden wie mich, der einerseits eher altphilologisch orientiert war, andererseits immer Klarheit und Klang romanischer Sprachen liebte und unter abstrus verdrehten Vokalen  fast körperlich leidet (wie z. B. unter schlecht gewürzten & hoffnungslos vermurksten Mahlzeiten).

_________________________________

*) Das  L e s e n  ist noch erträglich, zum Beispiel bei Shakespeares Dramen - die einem bei der Lektüre ohnehin  m e h r  geben als bei einer Aufführung (für einen philosophisch orientierten Realisten gleiten Aufführungen sowieso leicht ins Lächerliche und Alberne ab - oder werden zu Selbstdarstellungen junger, unreifer Regisseure, die nicht einmal den halben Text verstanden haben und infantile Knalleffekte mit Kunst verwechseln...).

- Allerdings hatte ich selbst bei der Lektüre von John Miltons großartigem "PARADISE LOST" fast durchgehend das Gefühl, dass die deutsche Übersetzung von Bernhard Schuhmann

immer wieder aussagefähiger und prägnanter

war als das offenbar nicht ganz so formbewusste englische Original...! (Formbewusstsein ist scheinbar nicht die stärkste Seite der englischen Sprache... Gilt eigentlich auch für die englische Malerei, siehe W. Blakes elend verkrüppelte Anatomie oder W. Turners nebelhaft-amorphes Zeug...)

                                                       "English   c a n   be wonderful - to sing, to play comedy or to tell jokes; but it is certainly  n o t  the best language to understand or to translate deep thoughts of Greek or German philosophy."      (Statement eines Monty-Python-Fans)

WARNING: Especially English COMPUTER translations  of this HOMEPAGE will destroy the text completely - and should be avoided.  It's  f o r b i d d e n  to publish those "translations"!

__________

PS: "Mein 'Denglisch-Trauma' ist noch präsent, aber meine langjährige Englisch-Allergie und     Anglophobie sind mittlerweile rückläufig, wie man auch meiner erweiterten HOMEPAGE anmerken wird. Natürlich habe ich mich gefragt, woran das liegen mag - und ich ahne es allmählich: Georgie Walker Bush ('Dabbeljuh der Kleine') regiert nicht mehr - bzw. er macht nicht mehr das, was zumindest er für 'Regieren' hielt, d. h. er macht keine weltweite Propaganda mehr gegen sein Land und alles, was dem angelsächsischen Kulturkreis angehört - und was weltweit zum regelmäßigen Verbrennen amerikanischer und englischer Flaggen führte.  

Die Lage  normalisiert sich - dank Georgie Dabbeljuh, oder besser: dank seiner Abwesenheit. Danke, dass DU "Schwarzes Schaf des Jahrhunderts" nicht mehr  Präsident bist...!"

Dein "Nicky" v.  T.

                                                                                                                                                     

                N i k l a s   v a n   T h o r n                                                   

            A l e x a n d r a     J a n i n e     N-----------------.

   

                                          

V i n c e n t    v a n    G o g h

(30.III.1863 in Groot-Zundert - 29.VII.1890 in Auvers-sur-Oise),

in seiner Zeit verkannt, erfolglos, arm, dem Wahnsinn verfallen, heute der bekannteste und beliebteste Maler der Welt, dessen Bilder zu astronomischen Summen gehandelt werden...

Hätte er nur im Hinblick auf die damalige Publikumsgunst gearbeitet, wäre er heute vergessen - wie die "akademischen" (& "anerkannten") Maler seiner Zeit, denen aber jede Originalität fehlte...

    

"Was man dem Volk dreimal sagt, hält das Volk für wahr"    (Heinrich von Kleist)

*  *  *

3 meiner (herausragenden)  p h i l o s o p h i s c h e n  Lehrer : die Professoren...

                    

Josef  P i e p e r                      M .  H e i d e g g e r               Hans  B l u m e n b e r g

( U n t e n : )   Das einzige (irdische) Organ, in dem sich das Universum spiegeln kann - ; nur wird es leider allzu oft mit Banalem und Alltäglichem ("Arbeit") bis zur Denk-Blockade vollgestopft...

             

Klaus  Nieradzik  (NvT) :  Ägyptischer Priester                                                   - "Amen-hotep" - *)

                                                               S P R Ü C H E  :                                                              

"Wenn du jemanden loswerden willst, so brauchst du ihm nur zu borgen."

"Unter manchem schönen Rock  steckt nur ein alter Ziegenbock."

"Die Flüche der Hunde können den Katzen nichts anhaben."

(Altägyptische Weisheiten)

                                                               

" H a b   i c h   u n d   b i n   a u f   m e h r     e r p i c h t ,

s o   n e n n e   m a n   m i c h   ' F r o m m e r '   n i c h t   ! "

( M u s l i h   a d - D i n   S a ' d i :     G   u   l   i   s   t   a   n   .     S c h i r a z   1 2 5 8 )

                                                                          

"Désormais, une immense plainte m'habite;

je sais des choses dont je ne puis pas prendre mon parti."

(André Gide: Voyage au Congo.)

 

"Personen, deren Verhaltensstörungen ähnlich gelagert sind, pflegen einander für  
' n o r m a l '  zu halten..." (Niklas van Thorn: Spottdrosseln über Rom. 1980 ff.)

"Wir lieben die Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - falls sie das gleiche denken wie wir."  (Mark Twain; 1835 - 1910)

"Im Reiche des Wissens kommt - anders als im physischen - der Schall  immer früher an als das Licht ."  (Jean Paul; 1763 - 1825)

"Ereignisse treten nicht ein, sie existieren bereits und wir bewegen uns lediglich auf sie zu ." (Sir Arthur Stanley Eddington; 1882 - 1944. In: Space, Time and Gravitation. Cambridge 1920.)

"Narren tanzen, wo Engel sich verstecken würden." (Kim Stanley Robinson: Black Air. 1983. In: The Planet of the Table.)

"Es gibt eine unendliche Zahl von Arten, Lärm zu machen, aber eine bedeutend kleinere Zahl von Arten, Musik zu machen..." (Hubert Reeves: Patience sur l'azur. L'évolution cosmique. Paris 1981.)

"Menschen gehen in Kirchen, um etwas über Gott zu erfahren. - Das ist, als ginge man in den Keller, um die Sonne zu studieren..."  
​(Niklas van Thorn: Querschläge. 06.02.2016)

"Wenn ich die Wahl hätte zwischen dem boshaftesten Gespenst und dem übelsten menschlichen Psychopathen, würde ich mich immer sofort für das Gespenst entscheiden."

(Sylvia Browne, Medium, * 1936 in Kansas City, Missouri: Visits from the Afterlife - Von Geistern, Spuk, Gespenstern und dem Wiedersehen im Jenseits. New York 2003 - München 2004.)

 In mem.  NORMA JEANE MORTENSON  (1926-1962)

        "Höherer Blödsinn ist  n i c h t          

                     unbedingt  an Rituale und Zeremonien                      

gebunden - er kann auch  g a n z  

s p o n t a n  entstehen..."

(NvT 1987. In:  SPOTTDROSSELN  ÜBER  ROM.  Bombardement heiliger Nachttöpfe.)

"Wer Steinigungen heute für eine richtige und gerechte Strafe hält, beweist damit nur eins: dass er immer noch - in der  S t e i n z e i t  lebt." (NvT, 11.X.2010)

"Kein kirchliches Sonntags- oder Sabbatgebot ist über ihnen, kein Dogmensystem bemächtigt sich ihrer frommen Vorstellungen, keine Kirche droht mit Ausschluss bei Nichterfüllung der Gebote. Der Hindu bedarf all dessen nicht: er ruht im Einen Göttlichen, das ihn durchströmt, wie es alles durchströmt. (...) Das Göttliche (...) ist ihm so unleugbar wie die Atemluft."                                                                                          (Luise Rinser: Kriegsspielzeug.1978)                                                                                                                                                           

                                                                                                                                                                           niklasvanthorn@yahoo.com               niklasvanthorn@gmail.com

             N I K L A S    V A N    T H O R N     

                                                                            

   Autoren-Name des Germanisten, Lyrikers, Zeichners und Gartengestalters  

      K   l   a   u   s       N   i   e   r   a   d   z   i   k  .         

                            

 

                 

K l a u s   N i e r a d z i k  ( N v T ) :   "RUSKA  (Suomi  II  1)"  (Aquarell, 1981)  und  "LA  TSIGANE"  (kol. Zeichnung, 1981 - beide aus der Studienzeit

         In mem.   Y a s u n a r i   K a w a b a t a    

(1899 - 1971; "Tausend Kraniche", "Schneeland"; Nobelpreis 1968)

                               

L i c h t g e s t a l t e n :               V O L T A I R E               Gotamo  B U D D H A

        

    A R I S T O T E L E S                 S C H O P E N H A U E R                K O P E R N I K U S 

            

Diese Karten nur zur Information, da historisches Wissen heute nicht mehr vorausgesetzt werden kann.

(Bei einer Befragung waren heutige Schüler nicht einmal sicher, ob Bonn zum Staatsgebiet der ehemaligen DDR gehörte oder nicht...! Vielleicht halten sie - wie nicht wenige Amerikaner - Luxemburg ebenfalls für die "Hauptstadt der BRD" und die Schweiz für eine Landschaft in Bayern... Schuld der Lehrer?  Die sind doch oft nur einsame Rufer in der  B i l d u n g s - W ü s t e   D e u t s c h l a n d . . .

                  

Die Familie stammt mütterlicherseits aus der Umgebung von THORN (der Stadt des Niklas Koppernigk = Kopernikus) in Westpreußen (wie Günter Grass, A. E. Johann oder Klaus Kinski), väterlicherseits aus Oberschlesien (so fühlt sich der Autor noch heute den großen Schlesiern Jakob Böhme, Andreas Gryphius, Angelus Silesius, J. von Eichendorff, A. von Menzel und Gerhart Hauptmann verbunden). -

Etliche Familienmitglieder leben aber heute in CANADA, den USA (inkl. Hawaii) und Südostasien.           

Nicht (näher) verwandt mit Anushia und Dorka Nieradzik (siehe deren Filmographien), aber mit Andrea Nieradzik, der Übersetzerin und ehemaligen Chefredakteurin einer Münchener Musik-Zeitschrift. - Früher zeitweise stärker am Film interessiert als an der Literatur - v. a. S. Eisenstein, F. W. Murnau, Luis Bunuel, J. Tati, Alfred Hitchcock, Ingmar Bergman, Claude Chabrol (t X 2010), Pier Paolo Pasolini, Stanley Kubrick - aber auch Klassiker des Slapstick und des Cartoon. Mit wachsender Nachdenklichkeit (und steigenden künstlerischen Ansprüchen) jedoch zunehmende Distanz zu diesem Genre, das - im Gegensatz zu anspruchsvoller Literatur - meistens nur mit nichtssagenden Bildern, belanglosen Dialogen, oberflächlicher Charakter-Darstellung und dürftigen Stories aufwartet, die (laut NvT) "jeder Durchschnitts-Texter nebenbei auf der Toilette fabrizieren könnte. Nicht selten hat man sogar den Eindruck, dass Dialoge und Handlung erst beim Drehen (rein zufällig) entstehen..." 

                                                                  

                                  

A s t r i d  L i n d g r e n             C a r l    B a r k s           pulchritudo et silentium

                        

     I.)  NEUERSCHEINUNGEN,   N i k l a s   v a n   T h o r n : 

"HIRNREGEN UND                                     SONNENWIND.

                                                            Skizzen vor der Sintflut."

                                           (Zeitkritische Gedankengedichte. Illustrationenen: NvT & Alexandra Nieradzik. deutscher lyrik verlag  VIII 2009.)

        * "SPOTTDROSSELN                                   ÜBER ROM.                                                                   Bombardement heiliger Nachttöpfe."

                                                 (Aphorismen und unernste Lyrik, Prof. Paul Flora gewidmet. Mit Zeichnungen des Autors. Internationale Verlage  XII 2010.) 

               NvT               

"Waren Ihnen Jasager und Schönfärber nicht stets ein wenig unheimlich? Vertraten Sie immer schon die Ansicht, dass diese Welt  n i c h t  die 'beste aller möglichen' sein kann - und dass der Schöpfer seinem Produkt  'Mensch' oft eine gefährliche Narrenfreiheit einräumt?

Dann wünschen wir Ihnen gute Unterhaltung mit diesem Buch eines witzigen Querdenkers, der Schwächen aller Art mit spitzer Feder 'aufs Korn nimmt' und dabei manches offen ausspricht, was die 'Krone der Schöpfung' auf den Boden der Realität zurückholt."

(Verlagstext)

                                                                         *) Beide Werke mit Karikaturen des Verfassers                                                                                                                                      

" r i d e n d o   d i c e r e   v e r u m "

                                                                                                                                                                   II.)  NEUERE  GEDICHTE ,  N i k l a s   v a n   T h o r n :

                                                    * "SPIELENDER RAUCH.

        Auf der Suche nach verwehten menschlichen Spuren."

                                                                                Post-metaphysische Gedichte.        Zunächst nur als Auswahl aus größerem, ständig erweitertem  Zyklus, 

der - im Gegensatz zu gern vermarkteter Standard-Lyrik - primär gedanklich orientiert ist und stellenweise als "hermetisch" und "dunkel"  gelten  k ö n n t e  - obwohl er eigentlich nicht dunkler ist als die uns umgebende Wirklichkeit und auch nur beim Mangel an minimalen Verständnis-Voraussetzungen als hermetisch erscheinen kann.   

* Vorabdrucke einzelner Texte bereits in 

"Lyrik und Prosa unserer Zeit". Band 9 (Neue Folge). Aachen 2009, 

in "Ly La Lyrik". (Neue Edition). Berlin 2011 "LyLaLyrik". Berlin März 2012 und 2013  bis  2016 sowie in der 
"Welt der Poesie". Berlin September 2012 und 2013 etc.


 

NEUES  PROJEKT ,  N i k l a s    v a n    T h o r n :

                   * "LACHKRÄMPFE  IM  1/2-SCHATTEN.

                             Abgründig-hintergründige Marginalien"    

 

     III.)  VORBEMERKUNG:                                                                             

Ein Hinweis vorab: wer von dem Vorurteil ausgeht, Lyrik  m ü s s e  etwas mit angenehmen Gefühlen, Musikalität, Schönheit des Lebens und träumerischen Stimmungen zu tun haben, ist bei NvT evtl. an der falschen  Adresse: hier wird "mit  S k a l p e l l  und  Ä t z n a d e l " , notfalls auch (wenn es die Härte des Gegenstands erfordert) "mit Axt, Spitzhacke oder Schrotflinte" gearbeitet. Diejenigen, die auf einem Misthaufen  stehen und dabei verlogene Loblieder der Lebenslust singen, als seien sie gerade einer dieser (weitgehend gehaltfreien) Volksmusik-Sendungen entsprungen, sind dem Autor seit jeher ein "Dorn im Auge". Sinn für  a b g r ü n d i g e n  (auch schwarzen)  HUMOR  wäre jedenfalls (bei weiterer Lektüre) vorteilhaft.

                                                               

"Wer einen großen Ballon zum Platzen bringen will, muss nicht die gesamte Oberfläche bearbeiten. Es genügt, einen winzigen Punkt mit einem scharfen Instrument zu treffen, um seine Natur (die Aufgeblasenheit und Leere) sekundenschnell zu enthüllen. Ein kurzes Lachen kann schneller zur Wahrheit führen als 1000 Seiten Langeweile..."   (NvT)

"Bei aller Hochachtung für die sprachliche Virtuosität eines Thomas Mann (die allerdings gelegentlich den Abgrund des eitlen, selbstgefälligen 'Artisten-Geklimpers' berührt), ist mir doch die klare, intensive, welthaltige  Kürze der Novellen Maupassants oder die metaphysisch extrem dichte, aber knappe, schnörkellose Prosa eines Franz Kafka wesentlich lieber - obwohl die beiden Letztgenannten vor atemberaubend trostlosem Hintergrund schreiben. Aber so kommt ja oft die Wahrheit dieses Lebens daher: umwerfend knapp und atemberaubend trostlos... Aber man kann auch Trost in der Liebe zur Wahrheit finden, der mehr wert und dauerhafter ist als jeder schöne Schein oder ein daseinsverfremdender Manierismus."    

 (NvT

 IV.)  WELT-"ORDNUNG" ?

Und gleich eine NvT-Grundthese: "NICHTS IST IN ORDNUNG". Das heißt einerseits: nur das Nichts ist "in Ordnung", da es ja nicht in Unordnung geraten kann (sofern daraus nichts Seiendes wird). Und andererseits: Nichts im Bereich des Seienden ist (von vornherein) "in Ordnung", sonst könnten wir ja nicht unterwegs sein. Dass wir aber überhaupt auf einen  W e g  geraten, ist bereits ein Teil des Ziels (auf das wir zwar hinarbeiten, an dem wir aber in diesem Leben nie ankommen). Doch in einer Welt, in der nichts in Ordnung ist, wäre ja schon die Bewegung (und zwar  w e g  von diesem unbefriedigenden - nur vorläufigen - Zustand) ein schönes und lohnendes Ziel...           

                

("Nützlich für Aton" / "Amun ist zufrieden")                  (-/-)        Ankh  / Nefertari u. ISIS

Übrigens: hier schreibt  Klaus Nieradzik  über Niklas van Thorn. - Das mag auf den ersten (unkritischen) Blick ein wenig "schizothym" erscheinen, aber: erstens betrachte ich das Schreiben als einen ganz speziellen Lebensbereich (der sich auch mal vom Leben "abkoppeln" oder sogar dagegen  richten kann), und zweitens erscheint es mir noch sinnvoller, als wenn  NvT über KN schriebe (der lieber "im Verborgenen" bleibt). Und drittens ist es ziemlich evident, dass man  D i s t a n z  (auch von sich selbst) braucht, um klarer zu sehen und größere Zusammenhänge besser zu überblicken. (Wie segensreich hätte es sein können, wenn z. B. Adolf "der Anstreicher" in der Lage gewesen wäre, sich von seinen fixen Ideen zu distanzieren - oder wenn sein vernarrtes "Publikum" in der Lage gewesen wäre, sich von ihm  - oder der eigenen "Besessenheit" - zu distanzieren...)

Und ansonsten ist ja, wenn wir ehrlich sind, Schizophrenie  ohnehin ein fester Bestandteil unseres Alltags (in nahezu  a l l e n  Lebensbereichen - wobei gerade Politiker und Journalisten wahre "Pionierarbeit" leisten und immer wieder in geistfreies Neuland vorstoßen...).

Das zeigt sich z. B. daran, dass die penetrant in die (ständig auf sie gerichteten) Kameras grinsenden "Armen im Geiste" , die einen dämlichen Ball hin und her treten oder schlagen oder mit überhöhter Geschwindigkeit und Riesen-Publikum sinnlos im Kreis fahren, Unsummen verdienen, jahrzehntelang von der Weltpresse bejubelt und allerorten wie Geistesgrößen oder Könige empfangen werden, während Menschen, die wirklich etwas leisten, in der Regel arm  und unbekannt  bleiben. Wie gesagt: "Nichts ist in Ordnung."

 V.)  SATIRE ?                          

Da NvT (seit der Schulzeit, in der er die meisten Lesebuch- und Liedertexte heilloos doof fand) keine 10 Minuten durch diese Welt gehen kann,  o h n e  Anlässe für Scherz, Ironie oder Kritik zu entdecken, könnte man unterstellen, er sei in erster Linie "Satiriker". Das ist eine Perspektiv- oder Definitionsfrage. Er selbst sieht es bescheidener:      

    

w w w . m e i n f u e h r e r b a d e t f u e r d e u t s c h l a n d . d e

"siech-heil !" by Helge Schneider in: "Mein Führer" (D 2006)

"Ich hatte nie den Ehrgeiz, ein Satiriker zu sein. Ich möchte es schlicht so formulieren: ich bin lediglich ein  C h r o n i s t  der um mich herum permanent ablaufenden  R e a l - S a t i r e . Die eigentlichen Autoren sind andere . Aber sie merken es nicht...

Wer eine Antenne hierfür hat (und da handelt es sich immer um eine Minorität) macht Komisches sichtbar - er oder sie muss es gar nicht erst erzeugen, es ist einfach da wie Sonnenschein und Regen..."                                                       (NvT)

"Das einzige Musical, das ich bisher wenigstens halbwegs genießbar fand - weil es nicht auf der Schmalz- und Kitschebene hängenbleibt, sondern satirisch ist: 'The Producers' / 'Frühling für Hitler' (2001) , als geradezu 'kranker', irrwitzig komischer Spielfilm bereits 1968 realisiert vom US-amerikanischen Juden  M e l   B r o o k s ."( Siehe dazu auch mein Album WELTBILDER )

         To the roots:   BIO-GRAPHISCHES ? - Jetzt könnte  es langweilig werden...

 VI.)  INTERESSEN  :                                                                                                                                                                                                                                 

Seine Interessen waren von Anfang an  z u   b r e i t  gefächert für ein kurzes Menschenleben und reichten von der Paläontologie über die Archäologie bis zur Kosmologie, wobei im Laufe der Zeit eine Verlagerung stattfand in Richtung Botanik, Kunst und Philosophie. Eine langfristige Fixierung auf nur EIN Interessengebiet gelang jedoch nie, da es primär immer um tiefere Zusammenhänge und um das GANZE ging, weniger um Details und akademische Spezialfragen, um die sich ohnehin ein wachsendes Heer von Fachleuten kümmert. Aber wer kümmert sich heute noch um den Überblick in einem - dem Durchschnittsmenschen fremd gewordenen - "Kosmos" wissenschaftlicher Einzelerkenntnisse?

* * * *        

Im Wechsel der Zeiten und im (scheinbaren) Wandel der Interessen zeigen sich somit  z w e i  Grund-Koordinaten: zum einen geht es (immer wieder) um die Natur als Basis jeder Lebenform, zum anderen aber um das, was nach  dem Studium der Natur (das sich auf Dauer nicht selbst genügen kann) über diese hinausweist  - gemeint ist der Kosmos des Geistigen; aus Natur-Erkenntnis und geistiger Verarbeitung ("Verstehen") entsteht ein immer komplexeres  BILD der WELT, das potentiell sogar dreidimensional ist, wenn wir als dritte Koordinate den Bereich des Göttlichen einbeziehen. Dies entspricht dem Weg des Autors von einem eher flachen ("eindimensionalen") Darwinismus zwischen Kindheit und Jugend über eine langsam reifende Philosophie ("Meta-Physik") der tätigen Lebensmitte - bis hin zur zurückblickenden Verknüpfung und Vertiefung des Erfahrenen und Verstandenen in der Zeit der "Ernte", in der das Numinose und das Unaussprechliche meditativ in immer neuen Ansätzen behutsam   tangiert  werden (ohne dabei jedoch jemals in der Art schlichter Gemüter sagen zu können " S o fand ich zu Gott!" oder - noch schlimmer - "Der Herr erschien MIR, damit ICH mein Leben ändere !").

Guareschis "Genosse" Don Camillo und Chestertons Pater Brown waren feste Größen der Kindheit. Sir Arthur Conan Doyle wurde später entdeckt - zunächst als Science-Fiction-Autor...

Kriminalistik und Rechtsfragen aller Art blieben (zunächst) Hobby (mit der Zeit entstand eine umfangreiche Sammlung an Fachliteratur); schon  v o r  der Ghost Story und der Science Fiction brachten der Detektiv-Roman und der psychologische Krimi erste Literatur-Begegnungen. Die - sporadische - Lektüre von Sigmund Freud förderte nicht nur das Interesse an Psychologie, sondern auch an Literatur und - nicht zuletzt - an ganzheitlicher Medizin, die den Menschen nicht als Maschine betrachtet und das Hauptgewicht auf die geistig-seelische Befindlichkeit legt..

             Alexander                Puschkin   ( * 1799 )

All das wiederum wurde in der Jugend vorübergehend verdrängt durch die  K u n s t  -  im weitesten Sinne (Malerei, Cartoons, Foto und Film, Grafik, Bildhauerei, Architektur, Gartengestaltung).

Der Weg zur  L i t e r a t u r  eröffnete sich früh durch Aphorismen, Satiren, Utopien (auch klassische Science Fiction), Kurzgeschichten und Novellen, wobei zunächst Werke der russischen, französischen, anglo-irischen, chinesischen und japanischen Literatur(bes. Kawabata) im Vordergrund standen.

Als langfristig intensiver erwiesen sich aber Einflüsse, die von Goethe, Hölderlin und Gottfried Benn sowie von Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger ausgingen. Prägende Kunst-Epochen waren neben Antike und Renaissance die Barockzeit, Realismus und Naturalismus, zeitweise der Symbolismus, dann aber insbesondere Dada und Surrealismus - bis tief hinein ins Absurde und Grotesk-Komische, jedoch nicht oberflächlich-unreflektiert und zur Libertinage neigend, sondern von Anfang an vor einem "ernsten" philosophischen Hintergrund, den man rückblickend wahrscheinlich dem Existenzialismus zuordnen würde (wenn man die tieferen, eher auf Heidegger verweisenden Ansätze übersieht...).   

                         Die "Muse" der Existenzialisten :    J u l i e t t e    G r é c o

Nach der Begegnung mit  ö l d e r l i n  (dessen dichterisch-philosophische Kraft höher eingeschätzt wurde als die Schillers) allerdings eine Weile im Zweifel, ob es angesichts dieses einsamen Gipfels noch sinnvoll sein kann, weiterhin  Lyrik zu schreiben.

Trotz vielfältiger kultureller Interessen (seit der Kindheit) konstant  L i c h t j a h r e vom Monster "Kulturbetrieb"  entfernt (der gelegentlich sogar als kompletter Gegenpol der Kunst empfunden wurde):

"Kunst und Kulturbetrieb verhalten sich zueinander wie Parkanlage und Misthaufen - womit ja die Nützlichkeit von Mist nicht einmal angezweifelt wird." (NvT)
In letzter Zeit, ausgehend von früheren psychologischen Studien, verstärktes Interesse an neuesten Ergebnissen der Hirnforschung und der Definition des Bewussseins ("Endloses", außerkörperliches Bewusstsein? Determination oder Freiheit? Einfluss des Geistes auf die Materie? Geist jenseits der uns physikalisch bekannten materiellen Bsis? Und wo ist letztlich die Kontur der Materie, die doch fast nur - aus leerem Raum  zu bestehen scheint, wenn man tiefer in sie eindringt...?).

Weitergehende Fragen führen in Richtung Raum-Zeit-Relation, zur Theorie des Hyperraums (auch als Hintergrund von Zeitversetzungen und parapsychologischen Phänomenen) und überhaupt zu Kernfragen moderner Quantenphysik, die Newtons simples Weltmodell (der Kosmos als "Uhrwerk") weit hinter sich gelassen hat...

  VII.)  WERDEGANG / AUS"BILDUNG" :                             

Von der Schule gingen eigentlich nur  k o n t r a produktive Einflüsse aus. Daher ( t r o t z  der Schule) im Grunde "Autodidakt" - und so bereits früh auf der Spur philosophischen Erkenntnis-Gewinns (denn Wege ins Neuland muss man sich  s e l b s t  bahnen); eine weitere selbständige Leistung besteht ja darin,  w a h r e  Autoritäten zu erkennen und sich vom Geschwätz so vieler angemaßter "Autoritäten" zu befreien.

"Schule ist eine höchst irrationale Institution, in der sich die ältere, schuftende und vielfältig scheiternde Generation an der jüngeren, noch unbelastet und frei ins Leben gehenden, so effizient wie möglich rächt . - Oder hatten Sie als Schüler  n i e  das Gefühl, unschuldiges Opfer eines Racheakts zu sein, einer heimtückischen Konspiration zwischen Lehrern, Eltern und Staat ?"  (NvT)

PS: Gilt zumindest für Schulen in den USA oder in Deutschland. In Finnland oder Schweden funktioniert Schule, weil sie dort seltsamerweise - ganz vernünftig und sozial - als lebensvorbereitende Hilfe und nicht als verkappte Rache-Veranstaltung abläuft (also konstruktiv und nicht nachhaltig destruktiv). Dieser Ungeist des Gegeneinanders setzt sich dann fort in deutschen Firmen, in denen der größte Teil der Arbeitsenergie bei firmeninternen Scharmützeln vergeudet wird (der deutsche Arbeitnehmer hasst seinen Chef, und die Chefs behandeln ihre "Mit"arbeiter gern als nutzlosen Ballast).

                                                                                                                                                                                                        

Aber zurück zur deutschen Rache-Institution par excellence, die (insofern dem Militär vergleichbar) kaum jemand ungeschädigt überlebt, wenn er nicht über letztlich dominante Begabungen und einen gesunden Widerspruchsgeist verfügt.

So führte z. B. der (dogmatisch-reaktionäre) Religionsunterricht zur Abmeldung von demselben sowie ganz konsequent zum späteren Kirchenaustritt ( a l l e  Religionen mit "Bekehrungs-Anspruch" wurden künftig als unzulänglich  und toleranzfremd  a b g e l e h n t ; der Taoismus und Zen-Buddhismus sowie der aufgeklärte Hinduismus eines Ramakrishna Pramahansa, Mahatma Gandhi oder Rabindranath Tagore wurden als positive Alternativen entdeckt);

der Sportunterricht - speziell bei einem alten Nazi und Erz-Revanchisten aus der "Liga" der Bücherverbrenner und Kunstbanausen, der sich der Narrenfreiheit erfreute, den Sportplatz als Exerzierplatz  zu missbrauchen (und selbst im Englischunterricht an "großdeutsche" Grenzen zu erinnern) - bereitete gründlich ein lebenslanges  D e s interesse an sportlichen (und nationalen) "Ereignissen" vor; wahrscheinlich wurde hier auch die lebenslange Aversion gegen den Klang der englischen Sprache zementiert, ein schönes Beispiel für "Erfolg" und "Nutzwert" der Schule...

   a=b x cos y + c x cos ß (bla)  chrchrrrrr...         

und vor allem der (an Langeweile kaum noch zu steigernde) Matheunterricht sorgte für eine dauerhafte Ausblendung aller Dinge, die mit Zahlen und Formeln sowie allgemein mit allzu schulmäßigem "Lernen" und nicht-kreativem Denken verbunden waren. (Das Wort "Mathematik" wurde zum Synonym für maximale Realitätsferne. In der Natur und im Leben ist absolut NICHTS "mathematisch exakt" - und gerade darum ist es ja lebendig = dynamisch, vital, flexibel - und nicht mathematisch = staubtrocken & mausetot !)

Selbst kürzere (völlig blutleere) mathematische Erklärungen, in denen mehrmals die Wendung "nach Definition" auftauchte, wirkten auf den jungen Autor so narkotisierend, dass er augenblicklich in eine Art Wachkoma (mit bunten Tagträumen) fiel und sich später an nichts mehr erinnern konnte...

"  .  .  .  S  C  H  N  A  R  C  H  .  .  .   ( Hä? - Wo bin ich? Ach so... )  "

                 

Klaus Nieradzik (NvT) : "Zeitgenossen"               K. Nieradzik (NvT) :  "Trautes Heim" (Ausschnitt; 1983)

(A. streng - B. blöd -  C. gefährlich)

Immerhin brachte die Schule den Autor früh auf die Idee, dass seine geeignetsten Betätigungsfelder im Bereich der Satire, Karikatur (siehe Alben: Zeichnungen / Skulpturen) und Kritik liegen dürften - a u c h ein  ERFOLG  (die Wahrheit fand sich häufig im  G e g e n t e i l  dessen, was die Lehrer vermitteln wollten; dies förderte die freie Urteilsbildung und den philosophischen Seins-Zugang - mit früher Emanzipation von Dogmen und Lehrmeinungen - erheblich).

                       

Die eigentlichen  L e h r e r  waren damalige Fernsehgrößen wie Bernhard Grzimek, Heinz Haber, Ernst von Khuon, Heinrich Harrer, Hoimar von Ditfurth oder Peter Scholl-Latour. (Selbst Disney-Comics oder Chaplin-Filme erschienen ihm noch ergiebiger als Schule und Konfirmanden-Unterricht...)

Die Wehrdienstzeit, die (rätselhafterweise) durch einen Bestleistungspreis des Bataillons-Kommandeurs Oberstlt. Richter "gekrönt" wurde, könnte hier eigentlich ganz gestrichen werden, wenn sie nicht eine langjährige  k r e a t i v e  Beziehung zur schönen Stadt  M ü n s t e r  - mit ihren Museen und Galerien - begründet hätte. So hatte Münster bei der Studienwahl eindeutig den Vorrang.                                   

                          K l a u s    N i e r a d z i k :                                                     

                                          

K.  N.    /    Niklas van Thorn   auf  Sommer-Foto-Tour   i m   S ö r l a n d  ,   N o r w e g e n 

Und es zeigte sich - wie auch später immer wieder, dass  O r t e (mit besonderer Ausstrahlung) manchmal wichtiger waren als Themen oder Inhalte. Oft gaben Orte die Themen und Inhalte vor (so, wie bei einer Pflanze die phänotypische Entwicklung vorgegeben wird durch Standort- und Klima-Faktoren). Zu "Wahlheimaten" wurden Skandinavien sowie die Karst- und Inselwelt Dalmatiens.

                                 

      O r i g i n e l l e r    J e t   o h n e   F l ü g e l :      S A A B    9 6    (1960) 

"Individualistischer 'Dauerbrenner' und Rallye-Pistenwunder aus Trollhättan - ein zeitloser Entwurf - und im Grunde das, was ich unter einem 'philosophischen Auto' verstehe: ein Produkt, das mit sparsamen Mitteln, aber durchdachter und geradezu gewitzter Konstruktion bezahlbaren Fahrspaß und überraschende Ausnahme-Leistungen erbrachte - ganz im Gegensatz zu den heute weit verbreiteten prolligen, PS-protzenden Dickschiffen, die nur eins beweisen: den mangelnden Instinkt ihrer Fahrer für die Zeichen der Zeit..."  (NvT)                                                                                   

         

                                                      G i o r g i o    d e   C h i r i c o

Ein Soforteinstieg beim Institut für Kunsterzieher gelang leider nicht, und so gesellte sich zum "Lieblings-Nebenfach" Philosophie die (in Münster auch baulich nahegelegene) Germanistik als "provisorisches Hauptfach". Das ursprüngliche Studienziel Grafik-Design (noch unter dem Einfluss von Luigi Colani und Nuccio Bertone) wurde verworfen, da die Einkommen vieler Designer damals (abgesehen von wenigen Stars und Großverdienern in der Branche) eher im "prekären" Bereich lagen. (Allerdings bis heute mit Design-Fragen und visuellen Optimierungs-Ideen beschäftigt, speziell mit dem weithin ziemlich "auf den Hund gekommenen" Auto-Design, dessen öde Windkanal-Geburten geradezu nach Korrektur, Konturgebung und Veredelung "schreien"...)      

                 Mein erstes Studenten-Vehikel: der kleine "Charmeur" Peugeot 204                     Jan Vermeer van Delft

(elegant, komfortabel, ab Werk garantiert unzuverlässig - und das hauchdünne Blech mit einer Neigung zur schnellen "Transparenz" und Dematerialisation, kurz: ein fast metaphysisches Auto, immer unterwegs in Richtung "Durchblick" und "Vergeistigung"...)

                                 

"Grenzerfahrungen" wurden Teil eines komplexeren Weltbildes, das immer noch "in Arbeit" ist...  

F. W. Murnau (1888-1931): "Nosferatu - Symphonie des Grauens" (1921)    -    H. P. Lovecraft (1890-1937)                 

Während des Hauptstudiums - im Rahmen der Erziehungswissenschaft - überwiegend Gast bei den Psychologen, mit deren (einem "flachköpfig"-naiven Zeittrend folgenden) weitgehend amerikanisch-behavioristischen und bauklötzchenhaft-statistischen Ansätzen er aber  h e f t i g  kollidierte (Stoff für Spott und bissige Aphorismen, die teils Eingang fanden ins "Neue Wörterbuch des Teufels": "es gibt viele Arten, naiv und unkritisch Wissenschaft zu treiben - man muss sich nur das Denken abgewöhnen. Ein Rückschritt um Jahrtausende...").

In memoriam :  P a u l   C é z a n n e

(Dans la lumière du midi)

-   F A S Z I N A T I O N     D E S     S Ü D E N S   -

                                 

AJN in Vodnjan (Dignano)                                                  In altrömischen Kulissen: NvT & MVN in Pula

                              

                                                                                           "La MVN" auf Sveti Jerolim (Brijuni 2011)

                                           KROATIEN:  NvT  im Hafen von Rovinj, nahe Naturgebiet am  Kap Zlatni Rt

                

( Ein leicht gestörter, aber genialer Gast in der kulturträchtigen Stadt Pula, einer "Perle der Adria" )

Die klassische Philologie (Latein) wurde wieder gestrichen, d. h. der Künstler  setzte sich letztlich durch gegenüber dem Philologen . Das "Provisorium" hielt sich (trotz einiger Liebäugelei mit Archäologie und Kunstgeschichte) recht gut - bis hinein ins Staatsexamen. Nur die Examensarbeit hatte wieder ein philosophisches Thema. Die im Anschluss geplante Dissertation  über den Solipsisten Max Stirner (in seinem Gegensatz zum Hegelschen Idealismus sowie in Verbindung mit anarchistischen und lebensphilosophisch-existenzialistischenTendenzen) wurde nach dem frühen Tod des Vaters aufgegeben.

                                               

  Rembrandt H. van Rijn              - nur  e i n e  kleine Welt -              Nikolaus Kopernikus

"Die menschliche Geschichte ist nur eine Sekunde im Tag der Erdgeschichte, die Erde nur ein Atom im Reich der Milchstraße, unsere Galaxis wiederum ist nur ein Stäubchen im endlosen Reich des Kosmos. Und  vielleicht ist dieses ganze Universum nur eins unter Myriaden von Universen...? - Wenn Gott allein den Menschen und nichts als den Menschen im Sinn gehabt hätte, so hätte doch eigentlich die Erschaffung von Sonne, Erde und Mond genügt...?" (NvT)             

  VIII.)   I N T E R - M E Z Z O :                             

   ALEXANDRAS Namens-Patrone :                    

                   

  Alexander  von   H u m b o l d t  (1769 - 1859)                   Peter  Alexander  U s t i n o v  

 / Dr. h. c. mult. Sir Peter Alexander Baron von Ustinov   (1921 - 2004) :      "Ich bin ethnisch sehr schmutzig und                                                                                                          sehr stolz darauf."

         Dringende Buchempfehlungen :

Die Kunst der Staatsführung. Die Schriften des chinesischen Meisters HAN  FEI (Han Feizijishi). Gesamtausgabe (Übersetzt und kommentiert von Wilmar Mögling). Gustav Kiepenheuer Verlag 1994. (Auch als Lizenzausgabe für den KOMET Verlag Köln.)

Jules Roy : Der Fall von Dien Bien Phu. Bechtle 1964.

Peter Scholl-Latour : Der Tod im Reisfeld (Dreißig Jahre Krieg in Indochina). Frankfurt/M. - Berlin 1981.

Michael  Moore : VOLLE DECKUNG MR. BUSH ("Dude, Where's My Country?"). München 2003.

Weniger "dringend", aber mit  herzlicher  Empfehlung :

Niklas van Thorn: SPOTTDROSSELN  ÜBER  ROM. Bombardement heiliger Nachttöpfe. (Mit 10 Karikaturen des Verfassers). Internationale Verlage  XII  2010.

                                                                     
 XI.)  "BERUF"LICHES, POLITIK und VERBAL-DIARRHOE 

Es folgten Tätigkeiten in unterschiedlichen "Brotberufen" , die NvT vor allem die Erfahrung einbrachten, dass die  S k l a v e r e i  noch nicht  s o  weitgehend abgeschafft war, wie es Politiker (und die in ihrem Kielwasser treibenden Sozial-Phantasten und Wunschdenker) einem einfältigen Publikum gerne "verkaufen" würden...                                                                   Wie der Leser unschwer erkennen wird, präsentieren sich dem Autor gerade die Politiker (mehr noch als Boulevard-Journalisten, Prediger oder Astrologen) als hervorragende Zielscheiben des  SPOTTS , zumal sie es - mit "Kapazitäten"  wie Kohl, Stoiber, Huber, Merkel, Hintze, Pofalla und sonstigem "Generalsekret" (Urban Priol) - geschafft haben, die Sprache der "Dichter und Denker" rasant zu "verwursten" und auf ein Niveau "herunterzufahren", das seinesgleichen gar nicht erst sucht.

Wer jedoch nach der WAHRHEIT Ausschau hält, kann sich politische Reden, Presse-Statements und Zeitungen gleich ersparen, er dürfte selbst in einer durchschnittlichen Mülltonne  e h e r Verwertbares finden.

Es ist bezeichnend, dass die kollektive Dummheit Größen wie  Kurt Biedenkopf  oder  Heiner Geissler  zunächst immer an den Rand zu drängen versucht, aber unbedarfte Clowns und hemmungslose Phrasendrescher wie Westerwelle oder Pokerface Möllemann schnell nach oben gespült hat.

(Nun ja, die Spreu  schwimmt oben...)

                                                                               

"Die Wahrheit ist in unserer Zeit so tief unter Müll und Trümmern begraben, dass es hervorragender Archäologen bedürfte, sie wieder  f r e i z u l e g e n . Wenn die Sprache (nach Heideger) das 'Haus des Seins'  ist, wartet hier eine Herkulesarbeit auf Dichter und Philosophen." (Niklas van Thorn)

"Man sollte Politikern Gerechtigkeit widerfahren lassen - und sie als Artisten betrachten. Mit ihrer Kunst, aus dem Nichts Sprechblasen zu erzeugen, gehören sie in den Zirkus ." (NvT)

                                                                                                    

 

 XII.)  SINNFINDUNG  STATT  ENTFREMDUNG :         

So viel zum öffentlichen Geschwätz. Zurück zum Status quo: dank  v e r e i n t e r  Bemühungen ist die Sklaverei  voll wieder hergestellt, nur wurden die Ketten durch angenehmere Werkzeuge aus dem EDV-Arsenal ersetzt - mit der netten Nebenwirkung, dass sich die Gefangenen "frei" fühlen (und die Suchtkliniken sich eines wachsenden Zulaufs heillos verwirrter Patienten erfreuen, die für den Rest ihrer grauen Tage am "Tropf" des Internets hängen; jedes politische Bewusstsein konnte dabei schon im Ansatz erfolgreich  e r s t i c k t  werden...). Auch der Grad hirnloser Selbst-Versklavung hat mittlerweile (alp-)traumhafte Dimensionen erreicht...

                                                                                                           

Karriereziele, die gesellschaftlich "en vogue" waren, erschienen dem Autor in der Regel nur als weitere Manifestationen des Blödsinns - und als Stationen auf dem Weg zur Selbstentfremdung . Mit Lao-tse versuchte er, im Alltag - quer zum "mainstream" - eine Philosophie des (richtigen) Weges umzusetzen.

Und er versuchte, auch dort auf dem Weg zu  b l e i b e n , wo die meisten bereits das Gefühl haben, "angekommen" zu sein. 

"Die  A n kunft bleibt immer der  Z u kunft vorbehalten - so, wie der Schnitt der Parallelen im Unendlichen." (NvT)

Zeitweise (in gutem Arbeitsklima) Deutschlehrer für Asiaten. Im Umgang mit (durch entsprechende "Vorbehandlung" bereits unmotivierten und menschlich leicht desorientierten) deutschen Schülern der Oberstufe sehr bald infiziert mit einer - unüberwindlichen - "Schüler-Allergie". Schneller Wechsel in die "freie" Wirtschaft.  - Nach 10 Jahren "Geschäftsleben" im Dienstleistungs-Sektor aber dringender Wunsch, sich mit etwas Geistvollerem (z. B. Ackerbau oder Schweinezucht) zu beschäftigen..

Nach ausgedehnten beruflichen Selbstentfremdungs-Trips  zog der Autor die "Notbremse" und stieg aus - um sich jenseits reiner "Geldmacherei" vorläufig ganz seinem kreativen Hobby GARTENBAU zu widmen. Zu den Fächern Deutsch und Philosophie (Lehramt Oberstufe) und den Detektiv-Seminaren gesellte sich eine Ausbilder-Berechtigung im Garten- und Landschaftsbau, wobei es sich schnell zeigte, dass sich der Aufenthalt im Grünen sehr inspirationsfördernd auswirkte (seine erste Tätigkeit, die den anspruchsvollen Namen "Beruf" verdiente). Die wachsende Motivation begünstigte insbesondere die literarische Tätigkeit, die nun zum Hobby wurde, nachdem ja der Gartenbau zum Beruf geworden war (ein fruchtbarer Tausch - um nicht zu sagen: "Felderwechsel").

       

   

    XIII.)  WERKE UND TAGE :                    

Viele frühe Versuche aus der Schulzeit sind nicht erhalten. Die Anfänge bestanden aus Gedichten und Aphorismen. Es dominierten aber (auch quer durch die Schulbücher) die Zeichnungen. (Bereits mit 11Jahren in einer Kunst-Ausstellung vertreten.)

                                                                                 -->   Grafik-Beispiele in den Fotoalben aufrufen.

Umfangreichere Texte (inkl. philosoph. Betrachtungen, Skizzen und Kritiken) füllten zahlreiche Tagebücher und Briefe. (Signatur bei bildnerischen Werken bis heute: K N . Als Autor NvT . Hier manifestieren sich unterschiedliche Teile  e i n e r  Person, die aber in einem kurzen Menschenleben, das ja auch eine wirtschaftliche Basis braucht, leider nur  a n s a t z w e i s e  zu verwirklichen sind... Ein Trost - auch über diese Diskrepanz hinweg - fand sich in der Philosophie.)

 

Eine regelmäßige  L y r i k -Produktion erfolgte seit 1976, allerdings zunächst  o h n e  jedes Interesse an einem Publikum, ihre Funktion bestand eher in Bewusstwerdung und Selbstfindung angesichts entfremdender Zeit - ein Akt der Redlichkeit: der Autor wollte erst selbst   K l a r h e i t  gewinnen, bevor er sich an andere wendet (was ja in der Politik  bekanntlich meistens umgekehrt  abläuft...).

"Das Jesuitentum und sein Menschenbild - Versuch einer Annäherung an ein kirchen- und geistesgeschichtliches Phänomen". (Münster 1980) (53 Seiten)

"Die Metaphorik für die Dichtung (Ein Versuch)". (Studie zu Gottfrieds "Tristan und Isolde". Münster 1981) (57 Seiten)

"Die technische Welt im Spiegel des Denkens - Studien zur Kritik des technologischen Fortschritts im 20. Jahrhundert". (Philos. Essay über Heidegger, Gottfried Benn und Hans Jonas. Münster 1981) (44 Seiten)

"Die Kritik des 'Einzigen' an Religion, Staat und Gesellschaft - Grundzüge des Stirnerschen Individualismus". (1982/83) (216 Seiten)                                                                                       

1985 - 90 : prägende Balkan-Impressionen (Foto-Serien, Briefe, Reise-Tagebücher): 1985 in Montenegro (Schlosspark Milocer); 1986 Besuche im "Malerdorf" Hlebine sowie in Pancevo und Belgrad; Freundschaft mit dem serbischen "naiven" Maler (und Autor) Milan Kolutac ("ALES KAPUT", "Aforizmi"); Beschäftigung mit östl. Holz-Skulpturen (u. a. Mile Prerad); wdh. in Sveti Stefan und Crna Gora (Moraca-Kloster); 1990 Bekanntschaft mit dem Sänger Boro Drljaca in Bosnien; Jugoslawien-Rundreise (u. a.) mit Ehefrau Marie V.-N. -  v o r  den Balkankriegen (auch privat u. weltanschaulich gravierender Einschnitt). 

                                    __________________________________________________________________________________________

Erst im Sommer 2001 wieder in Kroatien, dann noch einmal 2008 (mit Alexandra in Fazana, Rovinj und der - immer noch an die römische Antike und Italien erinnernden - Stadt Pula).

  Aquileia                                                                                                                                     Alexandra Janine

2009 (von Slowenien aus) in  ITALIEN :    Aquileia, Grado-Pineta sowie auf Schloss Duino (s.o.). (Am Ort der "Elegien" intensivere Begegnung mit Rilke, die zugleich zu einer Distanzierung vom Leidvoll-Morbiden in seinem Werk führte.)

In mediterranem Licht, malerischer Umgebung und sonnendurchfluteten Landschaften Inspirationen für neue Gedichte. Intensiver Genuss südlichen Lebensgefühls (nach sauerländischem Dunkelgrau jedesmal eine Befreiung - wie für van Gogh das Licht der Provence).

Auf Reisen im Ausland durch originellere Architektur, "gewagtere" Farben und bunteres Landschaftsbild (z. B. mit den roten, gelben oder blauen Holzhäusern und den vielen - teils liebevoll restaurierten oder umgebauten - Oldtimern in Skandinavien - von Holland oder Italien gar nicht zu reden) immer ein wenig ratlos über den scheinbar bewussten Verzicht auf  G e s t a l t u n g  in der grauen deutschen "Heimat".

"Vom ästhetischen Anspruch sowie vom Farb- und Formgefühl her scheint die BRD ein besonders armes Entwicklungsland  zu sein, in dem man als visuell begabter Mensch langsam verhungert..."    

                                                                                                                                                             

                                                 S U O M I  /  F  I  N  N  L  A  N  D  

   S. Johansson         JANITA   

                                                               Schon gehört ?                 

J a n i t a   M a r i a   E r v i   (* 2 8 .   X I I .   1 9 7 8   i n   H e l s i n k i )

           " S e a s o n s    o f    L i f e "   ( U S A    u n d    J a p a n    2 0 0 6 )

                     

                                                                                                            

1991 - 2004 : Skandinavische Phase (besonders Norwegen und Schweden), mit nordischen Einflüssen und neuer, positiverer, naturbezogener Weltsicht (vertieft und erweitert durch die Begegnung mit Schären und Fjorden, Mooren und Hochheiden, Tundra und weiten Urwäldern).

                                


In zeitloser Distanz Erholung von Mief, Smog, Gestank und Bausünden deutscher Ballungsräume. Schon in Kindheit und Jugend waren (noch vor Dänemark) die Niederlande mit ihrem allgegenwärtigen Sinn für Farbe, Gestaltung und Schönheit ein "Hafen der Seele" - geradezu eine "ästhetische Erlösung" nach (brechreizerregenden) Fahrten durch den tristen, schwarzgrauen "Ruhrpott".

(Über menschenverachtende Architektur-Katastrophen  ähnlich enragiert wie der Maler Friedensreich Hundertwasser. Wie Max Frisch lebend und denkend im Spannungsfeld zwischen Zeitkritik, Literatur und Architektur - mit letztlicher Entscheidung für die Landschaftsgestaltung, "da es eigentlich schon genug Bauwerke, aber viel zu wenig Landschaft gibt..." )

Durch die Vorliebe für niederländische Kunst - speziell Jan van Eyck, Hieronymus Bosch van Aken und Vincent van Gogh - der spätere Künstlername "van Thorn" - mithin nicht nur als Anspielung auf die eigene westpreußische Herkunft, sondern auch  auf die Niederlande allgemein und speziell auf die "weiße Stadt" Thorn an der Maas zwischen Roermond und Maaseik.                                  

S K A N D I N A V I E N        Siehe kleine Foto-Serie in den Alben.

            

                                          T

"SPOTTDROSSELN ÜBER ROM. Bombardement heiliger Nachttöpfe". Eine (Prof. Paul Flora gewidmete) Sammlung von rabenschwarzen Aphorismen und heiteren lyrischen Tänzen auf Gräbern. (1980 - 1993; mit aktuellen Erweiterungen Ende 2009 abgeschlossen). Der Gesamtbestand bisher unveröffentlicht, da ein wenig "sprengstoffhaltig" - und für deutsche Karnevalisten  (im Banne fortgeschrittener Vereins-, Sauf- und Gartenzwerg-Kultur) garantiert  unverständlich. Eine halbwegs "gemeinverträgliche" Text-Auswahl (mit Karikaturen des Autors) ist im Dezember 2010 erschienen.

 - In mem.  P a u l   F l o r a  -

Längere Schreibpausen, aber zeitweise auch Arbeit an mehreren Werken gleichzeitig (künstlerisch und zeitlich frei, da  n i c h t  kommerziell und vertraglich gebunden). Seit 1998 Experimente mit Computer-Grafik u. Bildbearbeitungs-Techniken. Zusatz-Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau bis Anfang 2000. Ausbilder-Eignungs-Prüfung (direkt im Anschluss).

In der Folgezeit Konzeption von Freiland-Skulpturen / Kunst in der Landschaft. Architektur-Skizzen als Hobby. Angeregt durch Gaudi und Hundertwasser. Angestrebt: Synthese aus (östl.) Philosophie und Gartenkunst.

Lyrische Erstveröffentlichung (unter dem Namen Niklas v. T.): "Circus Maximus" (2008).

Zusammenarbeit mit der - zeichnenden und schreibenden - Tochter Alexandra Janine Nieradzik, dem Musiker El  Velasquez (alias Dipl.-Gitarrist Ralf Kieliszek)  ( http://www.youtube.com/watch?v=EtH3_Q1JYns) und dem Graffiti-Künstler Philipp Zimpel (s. Lyrik u. Prosa unserer Zeit. Bd. 9).

                                                                                                                                                                                                   

2009 : Gedichtsammlung "HIRNREGEN UND SONNENWIND. Skizzen vor der Sintflut". (Texte 1981 - 2009; mit 2 Zeichnungen von Alexandra Nieradzik und 5 des Autors). deutscher lyrik verlag (2009).

Auszüge aus der Gedichtsammlung "SPIELENDER RAUCH": 24 Seiten (u. a. "Malus-Komplex", "Lebenslust", "Fatum", "Dhyana" und "Kurgan"; mit 3 Illustrationen von Philipp Zimpel und einer des Autors). In der Anthologie "Lyrik und Prosa unserer Zeit". N. F. Band 9. Karin Fischer Verlag (2009).

Anthologie-Beiträge "Ausfahrt" und "schwerelos" (mit Alexandra J. Nieradzik). Bibliothek deutschsprachiger Gedichte (2009).

Zur Zeit u. a. : Vervollständigung der (vom Umfang noch nicht limitierten) Gedichtsammlung "SPIELENDER RAUCH" und 

Erweiterung der (teils schon älteren, aber laufend aktualisierten) Aphorismensammlung "NEUES WÖRTERBUCH DES TEUFELS".

                                               

2010 (mit "Ananke", s. u., und "himmelgleich") dritte Teilnahme am Gedicht-Wettbewerb der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte (mit Alexandra J. N.), beide aufgenommen in Band XIII.

Neue Karikaturen - (noch)  n i c h t  zur Veröffentlichung bestimmt; dazu NvT:

"Die Leute - sonst durch moderne Medien bereits extrem abgehärtet - sind mir bei der gelegentlichen Schärfe  m e i n e r  Kritik momentan zu empfindlich und zu  v e r n a g e l t  - wie es ja auch schon bei dem von Kurt Westergaard ausgelösten Tsunami der Entrüstung allzu deutlich wurde. - Nähern wir uns einem neuen Mittelalter - einer Epoche reduzierter Ratio und verworrenen Aberglaubens? Gibt es neue Sehnsüchte in Richtung Gleichschaltung  und Gehirnwäsche ?

                                       

Ist Pflege der Streitkultur unerwünscht, weil ein ewiges Unter-den-Teppich-kehren politisches 'Weiterwurschteln' begünstigt? (Zukunfts-Verdrängung ist ohnehin ein menschliches Spezialgebiet.) 

Und dass Religionen nicht diskussionswillig, sondern doktrinär, autoritär und realitätsblind sind, ist ja eine alte Erfahrung, wobei es scheint, als gingen Politiker immer noch bei Pfaffen in die Lehre...

                                                                           

Die  Religionen  wurden jedenfalls zu  B r u t s t ä t t e n    d e s    U n g l ü c k s , siehe die hochgradig explosive 'Begegnungsstätte'  der 3 Weltreligionen in Nahost, im sogenannten 'Heiligen Land', in dem vielen scheinbar NICHTS mehr heilig ist...

Ein 'Antichrist' oder 'Satan' ist hier ganz und gar überflüssig: man demontiert und disqualifiziert sich selbst schon effektiv genug - und bastelt (mit paradiesischen Versprechungen auf den Lippen) recht erfolgreich an der Hölle auf Erden...

Die Welt könnte sich mit Ekel davon abwenden - aber sie blickt starr nach Palästina, als würden dort alle wesentlichen Entscheidungen getroffen (während Riesen-Länder wie Kanada, Brasilien oder Australien in den Nachrichten scheinbar völlig uninteressant sind).

                                                                     

Dreht sich auf diesem Planeten eigentlich ALLES um ein paar geistig-moralisch vergiftete Quadratkilometer - mit der Altlast blutrünstiger, engstirniger und total anachronistischer Stammes-Ideologien, für die sogar mittelalterliches Denken reine Science fiction wäre ???"

OVERKILL   & Co ...

                          

"Eine florierende Religion ist gefährlicher als alle Armeen dieser Welt."

(NvT 1993. In: SPOTTDROSSELN ÜBER ROM. Bombardement heiliger Nachttöpfe.)

( t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t  t )

Wachsende  D i s t a n z   zu institutionalisierten, hierarchisch aufgebauten und toleranzarmen Religionen mit starrer Dogmatik, absolutem Wahrheitsanspruch und "verbindlichem" Regelwerk.

Erneute Annäherung an den (für kritische Geister überzeugenderen) Buddhismus sowie - später - an die philosophisch tiefere Religionsfülle des (weltanschaulich unendlich aufnahmefähigen) Hinduismus (über die frei erfundene Göttervielfalt kann man ja - wie bei der Beschäftigung mit griechischer Philosophie - gnädig hinwegsehen...). Hier wird man erinnert an den Physiker und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker, der sich seit der Lektüre der Reden Buddhas und altchinesischer Literatur im spirituellen Asien selbstverständlicher zu Hause fühlte als in Europa.(Siehe C. F. v. Weizsäcker: Der Garten des Menschlichen (1977) - oder auch die NvT-Gedichte:  "NARADAS BRUNNEN",  " A V I D J A   M A Y A " , "OENOTHERA MISSOURIENSIS", " B R A H M A "   sowie   " L I L A  UND  N I T Y A ". 2008.)

"Dieser spielerische und großzügige Aspekt der Natur ist seit langem von den hinduistischen Mystikern anerkannt. Für sie ist die Natur die schöpferische Aktivität der Gottheit, eine Aktivität, die nicht vorherbestimmt, sondern dem Kunstwerk vergleichbar ist. Brahma ist der höchste Dichter. Die Natur ('Lila') ist sein Ausdrucksmittel."

( Hubert Reeves: Patience sur l'azur. L'évolution cosmique. Paris 1981.)

Rückkehr zum Sonett in distanzierten Betrachtungen ("die darum nicht weniger zeitkritisch sind - aber der bewaffnete, gewaltbereite und ferngesteuerte Kretin  wird es ja nicht merken...").

2011 Erstveröffentlichung von: "Einstein", "Zukunfts-Kaleidoskop", "Anubis" und "Finale im Holozän". In: Ly-La-Lyrik. Hrsg. von Dr. Johann-Friedrich Huffmann. Berlin. Edition 2011. 

2012 erscheinen "Wüst und leer", "Ins Netz (Phrenetischer Empfang)", "Der Pferdeschädel (Eine verschachtelte Geschichte)". In: "Ly-La-Lyrik". Edition 2012. - Weiterhin (erstmalig) vertreten in der "Welt der Poesie. Almanach deutschsprachiger Dichtkunst." Ebenfalls herausgegeben von Dr. J.-F. Huffmann. Berlin 2012. Texte: "Inseln im Strom", "Kunst geht nicht nach Brot", "Vincent van Gogh (Herbsteinbruch)" und "Die Niederlande (Ein Naturgedicht)".

Im Sommer 2012 - anlässlich eines Niederösterreich-Aufenthalts - erste Reise durch Ungarn und die Slowakei (besonders beeindruckt durch die Gedenkstätten Paneuropai Piknik, Millenniumi Emlekpark Velem und die malerische Burgruine Devin sowie durch das über den Kleinen Karpaten thronende gewaltige Schloss Cerveny Kamen = "Rotstein" mit seinen uralten Linden).

2013 erscheinen weitere humoristisch-philosophische Gedichte, aus den (laufend erweiterten) "LACHKRÄMPFEN", aber auch aus "SPIELENDER RAUCH": "Deep Impact. Genesis, Nachtrag", "Sightseeing (In principio erat verbum...)", "Metamorphosen (Eine Abend-Träumerei)", "Dunkle Kosmologie" und "Alte Wasserburg. Impression aus den Ruhr-Auen" in der Reihe "Ly-La-Lyrik" sowie "Samsara", "Traum-Zeit (Der große Cineast)", "SIE (Eine Entdeckung)" und "HOMO NOVUS... (Errare humanum est)" in der "Welt der Poesie. Almanach deutschsprachiger Dichtkunst", herausgegeben von Dr. J.-F. Huffmann. Berlin 2013. 

Natururlaub mit spirituell-meditativer Tendenz im Umkreis Bad Brambach (Sachsen), u. a. mit Touren nach Horni Paseki (gleichnamiges Gedicht am Schauplatz der Zerstörung), Franzensbad, Kraslice, Bad Königswart, Marienbad und Sokolov in Tschechien. Wiederholt an der schön gelegenen Wallfahrtskirche Kappel, Waldsassen (mit Zisterzienserinnen-Abtei). Schlösser-Tour: Voigtsberg, Vildstejn, Falkenau, Hrad Seeberg, Podhradi und - auf der Rückreise (nach Aufenthalt in Konnersreuth) - Schloss und Park Eremitage sowie Schloss Fantaisie in Bayreuth, zuletzt Schloss Greifenstein in der Fränkischen Schweiz (mit gewaltigen alten Linden an der Zufahrt und in der Umgebung).

2014 Zweite Teilnahme an der Anthologie "Lyrik und Prosa unserer Zeit" (NF Band 19. Karin Fischer Verlag) sowie
am Gedichtwettbewerb der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte (Thema Reise) mit "Am Steppensee (Grenzland-Impression)". Touren zwischen Oberharz und Süßem See (Stationen: Thale mit DDR-Museum, Mansfeld, Eisenach und Helfta).

Kollektion humoristischer Lyrik "LACHKRÄMPFE IM 1/2-SCHATTEN(mit eigenen Illustrationen) - ohne jede Eile - in Vorbereitung. Auch ein Erscheinen in Verbindung mit (harmloseren) Texten der "SPOTTDROSSELN  ÜBER  ROM" und ausgewählten halb-ernsten Aphorismen wäre denkbar. Das Gesamtwerk bleibt aber  unter Verschluss *) - zuerst wird die "Schmerzempfindlichkeit" des Publikums getestet. (Dass Demaskierungen und Seitenhiebe niemals  mit Denkmälern, Orden  oder Preisen honoriert werden, ist dem Autor, der nicht  für derartigen "Plunder" schreibt, durchaus bewusst...)

Zur Sammlung der zahlreichen (verstreuten) philosophischen Betrachtungen fehlt momentan leider (wie meistens im Leben) die Zeit. Auch Werke, die eine Brücke schlagen könnten zwischen Kunst, Gartengestaltung, Meditation und Philosophie, werden (wegen konstant guter Auftragslage) wohl ungeschrieben  bleiben.

Wechsel auf völlig neue Betätigungsfelder bleibt (wie immer) vorbehalten...

_______________

*)  (Bisheriges) Motto: "Amen-hotep" (= altägyptisch: "der Verborgene/Unsichtbare ist zufrieden").

- niklas   v A n   T h O r N  -          

 
 XIV.)  AUSBLICK :   
                                         

              

Wunschtraum wäre - als langfristiges Projekt - ein zeitkritischer Science-Fiction-Roman, der satirische Züge haben dürfte (und, wenn er  g u t  wird, auch an Kafka, Stanley G. Weinbaum, Ray Bradbury oder Stanislaw Lem erinnern darf...). Denn leider verpasst die handelsübliche, aber meist hirnlose Serien-SF (Enterprise und ähnlicher "Pulp")  j e d e  Chance zur kritischen Beleuchtung postmoderner, philosophisch, psychologisch und menschlich noch gar nicht bewältigter Entwicklungen - auch bedenklicher Irrwege.

* Beispiele dafür, dass man selbst als Serien-Autor gelegentlich zu philosophischen - oder wenigstens wissenschaftlichen - Ansätzen fähig sein  k a n n , lieferten ja z. B. William Voltz und Kurt Mahr (eigtl. Klaus Mahn, Physiker wie Angela Merkel, aber  m i t  Perspektiven...).

 - Doch wissenschaftliche Methodik einerseits sowie Kreativität und spekulatives Denken andererseits scheinen in  D e u t s c h l a n d   k a u m  vereinbar zu sein - möglicherweise eine Folge viel  z u nüchterner Mentalität und eines recht langweiligen Schulunterrichts, der weitgehend frei bleibt von produktiven Visionen. Dies scheint fast überall  b e s s e r  zu funktionieren, aus dem angelsächsischen Sprachraum möchte ich nur die Professoren Isaac Asimov und Chad Oliver (siehe unten) nennen, die zugleich (sehr gute) SF geschrieben haben - d. h. es kann (bei günstigeren Voraussetzungen) immer wieder gelingen, einen Bogen von der Wissenschaft zur Kreativität zu schlagen. Im Grunde stellt sich sogar die Frage, ob man ohne Kreativität ein großer Wissenschaftler sein kann (Einstein hätte "nein" gesagt...).

 

   (Ersparen Sie sich - und anderen - den kompletten Nonsens einer Computer-"Übersetzung".)                                                

E-Mail :  n  i  k  l  a  s  v  a  n  t  h  o  r  n   @   y a h o o .  c o m

               n i k l a s v a n t h o r n  @  g m a i l . c o m  

       &  Alexandra Janine Nieradzik       

                 

                                  

                                      

a u l i n a  i e r o d z i k        K a t h r i n    E  n  g  e  l  h  a  r  d  t
 

Oscar Niemeyer Museum, Rio de Janeiro  
  
(Rechts :)  
Niklas van Thorn & Alexandra Janine N. am Kap "Zlatni Rt" (Kroatien)
 

 __________ABENDSZENE__________ 

 (Für Alexandra)

 

Gedämpfter Wellenschlag, ein Boot

Zwischen Tag und Traum, schemenhaft,

Versinkend im späten Zwielicht.

 

Dahinter ruhende Inseln,

Schwer von Erfahrung und Jahren,

Vergangenes heimlich bewahrend.

 

Algengeruch in den Lüften,

Rufend hinaus in die Weite,

Lockend zu neuem Geschick.

 

Abendgruß sinkender Sonne,

Krone und Göttin der Erde,

Zu  n e u e r  Krönung bereit.

 

(NvT, Fazana / Brijuni, 29. Juli 2008)

 

                 

                                      

                                 Alexander  S.  Puschkin                                    

                          --- A  J  N ---

               

        

  A l e x a n d r a   J a n i n e   N i e r a d z i k      

                                       (  L y r i k  -  F o t o s  -  G r a f i k  -  P i a n o  )

                                                                          I S I S

           S  C  H  W  E  R  E  L  O  S                                                                                                                               

 

          einfach zu gleiten

          sanft

          ohne Ballast

          ohne diese Last

          einfach alles ablegen

          und weit hinter sich lassen

          beim Mondlicht rennen

          am Strand                                                              

          so frei

          einatmen 

          und die Welt mit diesem Atemzug anhalten                                                                

          mit der nächsten Brise

          hinfortgleiten

          sich umdrehen

          und fallen lassen

          Sand

          so weich

          so warm

          so wunderschön

          ein Sandkorn

          so schwerelos                                                                    

          (26.05.2008)

                                                         Dad's merk-würdige Gedichte findet ihr weiter unten... 

MONA DUCK (LA DUCKONDA)

 Alex JN  

Übrigens :  Wer sieht besser aus?  Na? Na? - Na also...                                                                                          

               Fav. Artists:   LEONARDO DA VINCI                                        

                                                  

                                           MAX  ERNST  &  DOROTHEA  TANNING           

                                                   

" G l e i c h w i e   d a s   f e s t e   F e l s g e s t e i n

n i c h t   v o n   d e m   W i n d e   w i r d   b e w e g t ,

s o   w i r d   b e i   T a d e l   u n d   b e i   L o b

d e r   W e i s e   n i m m e r m e h r   b e w e g t . "

(Aus dem Pali-Kanon der Theravada-

Buddhisten)

 

                   

   A L E X A N D R A    J A N I N E    N I E R A D Z I K

-   S Ü D L I C H E    I M P R E S S I O N E N   /   U R L A U B   -

 

                                                                                                        A l e s s a n d r a     

                                                     

                   (Unten:)

Denkmäler zur Erinnerung an zwei große Autoren des Ostens - Michail Bulgakow  (1891-1940): "Der Meister und Margerita" und Liviu Rebreanu (1885-1944): "Die Erde, die trunken macht"

                             

A L E X A N D R A     J A N I N E     N I E R A D Z I K    

Musikempfehlung:  L o r e d a n a    B e r t è :   " T r a s l o c a n d o "

       

Elias CANETTI  (* 1905 Rustschuk, Bulgarien; 1975 Nelly-Sachs-Preis; 1981 Literatur-Nobelpreis)

DHARMA-RAD am Sonnentempel von KONARAK, Ost-Indien

                       Herr des "Kreises":   S t e f a n   G e o r g e    ( 1868 Rüdesheim - 1933 Minusio / Locarno )                                                                                                                                                  

         You Tube    Vivaldi - und Bach - Interpretationen

auf der Gitarre von :    El    Ve l a s q u e z    alias  Ralf  Kieliszek, Diplom-Gitarrist, Komponist und Produzent (Kostproben / Musikvideos im Net), neu: die MASCHERA-Suite  (überw. Eigen-Kompositionen). 

 

                   

Don Diego de Silva y  V E L A S Q U E Z  (1599 - 1660)

Diego  V E L A S Q U E Z  de Cuéllar (1465 - 1524), erster Gouverneur von Cuba (Residenz in Santiago)

                           

( Rechts: )   P A T R I C I A   V E L A S Q U E Z   ( Model ,  Venezuela )

-      E   L        V   E   L   A   S   Q   U   E   Z      -    

              

U-Musik-Kompositionen unter dem Namen   R .   M .   V e l a s q u e z 

-  der Produzent im Bild oben mit der Sängerin  K a t h r i n   E n g e l h a r d t  -

      

MVN :  Abends in Fazana                                                (Istrien, Sommer 2011)                 

     Filmempfehlung:   

INGMAR  BERGMAN :  Smultronstället - Wild Strawberries - Wilde Erdbeeren. Stockholm,  Mai 1957. 

    

   V O L V O     A m a z o n     u n d     V O L V O    P    1 8 0 0    /    1 8 0 0    E S 

****  Zeitloser  Erfolg  extravaganter  Design-Ideen  ****  

"Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt

mit der Blödheit ihrer Bewunderer zusammen."

(Dr. Heiner Geissler)                                                               

  •  L E T Z T E    W E R K E   (Auswahl)
  • (Copyright by Klaus Nieradzik)

 

PANTA  RHEI                     

 

Alles fließt, so sagte einst ein großer 

Philosoph; und selbst die  E w i g k e i t :

Sie liegt im Wasser wie ein Krokodil -

Ein Fels im Strom - und wird dort langsam

Windelweich und leicht, bis sie verfliegt

Wie ein Parfüm, das Welten einst durchdrang

Und  L e b e n  in die leeren  Räume trug.

 

Geruch war alles, nur ein Hauch, ein Wind,

Der  B i l d e r  in Gehirne blies und dort

Ein Weltenspiel entfachte nur durch Trug.

 

Und was da floss, war Leiden, Liebe, Glück

Und tiefe Trauer ohne  jeden Trost,

Gewitter der Neuronen - Narrenspiel

Im Nichts und Flüge durch die Seelennacht.

 

Die Seele suchte  S i n n , der Sinn jedoch

Fand keine Seele:  a l l e s  trieb vorbei,

Vorbei der Trieb, der Geist, doch nie -

                                          d a s   S p i e l .

 

(02./24.05.2009; aus: "SPIELENDER RAUCH")

 

   ________________________________

ANANKE

(Wem sonst als dir?)

 

Dein Haar, ein Hauch, der Frühlingswind:

Ahnung, Erinnerung, Gezeiten -

Erlebte Welten wurden Rauch,

Verloren sich in fernste Weiten.

 

Noch einmal  w a r m e ,  h e l l e  Brisen,

Ein  L ä c h e l n  fliegt an dir vorbei -

Vergessen sind die großen Krisen,

Des Alltags ödes Einerlei.

 

Die Dinge leuchten noch einmal -

Den Goldstaub  h ö h e r e n  Erlebens

Nahm früh jedoch das Schicksal mit.

 

Die Seele blieb am Marterpfahl,

Verstrickt in Netze blinden Strebens -

Am Rande dessen, was entglitt.

 

(Volkspark Letmathe, 05.09.2009, veröffentlicht

München 2010)

 

M E H R   LYRIK VON NIKLAS VAN THORN

  • siehe "HIRNREGEN UND SONNENWIND"
  • deutscher lyrik verlag (2009)

 

One hint: 

RAUCHEN schadet der Gesundheit - liefert aber einen netten Beitrag zur  L ö s u n g  des Problems der Überbevölkerung

(Ergo: "Weitermachen!" Danke.)

 

 

SCHÄFCHENZÄHLEN  IM  HOSPITAL

(Eine Gute-Nacht-Geschichte)

 

Dunkle Götter kreisen um Laternen,

Baalim der Nacht belauern deinen Schlaf,

Gutes ruht in unbekannten  Fernen,

Und lange Messer scheren jedes Schaf.

 

Motten pudern deinen blauen Himmel,

Ratten im Schatten flöten deinen Tod,

Dein Bart ist ein Beet aus grauem Schimmel,

In schwarzen Augenhöhlen haust die Not.

 

Dein Herz pocht laut, das Blut rumort im Hirn,

Gelebtes Leben liegt in Scherben,

Zu Abfall wurde selbst der feinste Zwirn.

 

Die Spritze sitzt: "Nun schlafen Sie mal brav !

Wer denkt denn heute schon ans Sterben ?"

Blökt dein Arzt, denn auch er - ist nur ein         

                                                             Schaf.

 

(30.05.2009, im Druck XII 2010) 

 

   _________________________________

FINALE  IM  HOLOZÄN

 

Braune Kuppen, gerupfte Berge,

Zahnausfall im Kamm der Wälder,

Wirbelwind im Reich der Zwerge,

Aasgeruch weht durch die Felder.

 

Tiere werfen fahle Schatten,

Fische fliehen vor den Wogen,

Vögel, die im Flug ermatten,

Werden in den Grund gezogen.

 

Komplikation im Känozoikum,

Das Känophytikum verliert  an Boden -

Im Schlamm versunken: letzte Orchideen.

 

Tod im Sklerosphären-Panoptikum.

Differenzierungen? Verblasste  Moden -

N e u e  Meere: Raum für Diatomeen.        *)

 

(Hohenlimburg, 27.09.2009)

(Buchveröffentlichung: Berlin III 2011) 


____________

*) Diatomeen: Einzellige Algen, die im      

   Salz, -Brack- und Süßwasser gedeihen.

 

Aus dem Umkreis der "Skizzen vor der Sintflut"

  • (Copyright Klaus Nieradzik)

                                                              

      ...und nun zu etwas VÖLLIG ANDEREM :

      D a s  " W o r t    z u m    S o n n t a g " :         

"The Worst Is Yet To Come !"  (Monty Python)

                               (K. N.)

 

FORTSETZUNG:  P a g e  d'  a c c u e i l   /  H O M E P A G E 

N i k l a s   v a n   T h o r n    

            

   M A R C    C H A G A L L                        S i g m u n d    F r e u d

  

      . . . S t e r n e   d e r   H e i m a t . . .

                                    

2  Charakterköpfe, jeder - auf  s e i n e  Art - ein ambitionierter   R e g i s s e u r  des großen, ewig rätselhaften "Welttheaters" (wen sonst könnte man heute in einem Atemzug mit Hitchcock nennen...?).  

     Stanley Kubrick                                                Claude Chabrol  (t IX 2010)       

                                       

                             

 

Übrigens: die deutsche  Flagge ist hier  n i c h t  verteten - der Autor hat sie bereits  z u   o f t  gesehen:

als entrechteter  und ideologisch versklavter "Wehrpflichtiger"  (= Hirnwäsche-Kandidat mit oktroyierter Kriegsvorbereitungs-Doktrin  "im Sturmgepäck") ... 

"Wer aber DENKT, kann und will nicht töten! 
Mit jedem Menschen tötet man eine ganze Welt. - Mit jedem Mord tötet man letztlich auch - sich selbst..."   (Niklas van Thorn: Querschläge)

                                                                          

"Es gebe doch mittlerweile den 'Staatsbürger in Uniform', höre ich. - Mag sein - aber warum habe ich dann (im Laufe meines Lebens) überdurchschnittlich viele  IDIOTEN in Uniform  gesehen...?"

PS: Was man im wehrkundlichen Unterricht an "Feindbild-Pflege" über sich ergehen lassen musste, kann einem eigentlich niemand bezahlen.

Vielleicht hätte ich den "Verein" spaßeshalber - mit Beteiligung der interessierten Presse - auf  SCHADENERSATZ  und  SCHMERZENSGELD  verklagen sollen...

Das wäre nicht einmal absurder als der Einsatz westlicher Truppen "am Hindukusch" - der ja gar nicht "humanitär" ist;

wer humanitäre Absichten hat, könnte seine Milliarden viel besser für Nahrung, Medikamente, Schulen und Universitäten ausgeben als für Waffen, die immer nur Tote und neue Gewalt produzieren und die ausgebombten Länder um Jahrzehnte zurückwerfen - im Falle des IRAK sogar großräumig & langfristig jede staatliche Struktur vernichtet haben !

Aber Georgie Bush II hat dann, um die Niederlage gegen Ende seiner Amtszeit nicht ganz so desaströs erscheinen zu lassen, aus reiner Egozentrik, mit krimineller Energie und ohne jede militärische Notwendigkeit "schnell noch"

Hunderte junger amerikanischer Soldaten wissentlich in den Tod gejagt!

                   

t t t

"Warum ich als (von Lao-tse, Buddha, Jesus, Ramakrishna und Gandhi inspirierter)

Anti-Militarist und Pazifist

keinen Ersatzdienst geleistet habe? - Gegenfrage: Wenn man (sozusagen als friedliebendes Individuum "in gesunder Notwehr") seine ironischen 'Wort-Bömbchen' an der  RICHTIGEN  Adresse unterbringen will, sollte man das Objekt seiner Kritik doch besser gleich aus nächster Nähe betrachten, um dort - mit  BRECHT  gesagt - listig die Wahrheit unter vielen zu verbreiten..."
        

Übrigens - nur zur Information: ein Kampfpanzer LEOPARD kostet bis zu 6 Millionen Euro, ein einziger Schuss 6000 €; die Feuerkraft ist, wie Militärs schwärmen, sooo hoch,
dass
240.000,- € pro Minute (!)
"verballert" werden können.

Da staunen nicht nur Hartz-IV-Empfänger, 1-Euro-Jobber, chronisch Kranke, Rentner, mittellose Kulturschaffende, arbeitslose Lehrer, alleinerziehende Mütter, schamlos unterversorgte Kinder, Stadtstreicher und all die vielen neuen Armen im Lande, die sich  - angesichts dieser perfektionierten Geldverbrennung natürlich  fragen, warum ihre Armut und langfristige Perspektivlosigkeit so teuer verteidigt werden müssen...  Oder warum dieses ultimative Mord-Instrument in Länder verkauft       werden darf, die nicht einmal das nötige Geld für Schulen oder Krankenhäuser haben...                    

                                                                                                                                                                                 

       

 Aliens  in "ihrer" Zeit :              H e n r i k   I b s e n                               Giorgio de Chirico

     N I K L A S  V A N  T H O R N  /   K N      

R O S W E L L     1 9 4 7

                   

  * * * *  Science  u n d  Fiction :     

 Prof. Dr. (Symmes) Chad(wick) Oliver (30.03.1928 Ohio - 10.09.1993 Texas).

WERKE u. a. : "Mists of  Dawn"(1952) / dt. "Menschheitsdämmerung" (1966);  "Unearthly Neighbors" (1960) / dt. "Brüder unter fremder Sonne" (1964); "The Shores of Another Sea" (1971) / dt. "Die Affenstation" (1973); "The Edge of Forever: Classic Anthropological Science Fiction Stories" (1971).

"Two Horizons of Man: Parallels and Interconnections Between Anthropology and Science Fiction" (1974);"The Discovery of Humanity: An Introduction to Anthropology" (1981).

                                                                                                                                                                                              "AUSSERIRDISCHE" ?  "Ja, es gibt sie. Sie sind irgendwo 'da draußen'. Sie                 sehen aus wie wir, reden wie wir, rennen ihrem (vermeintlichen) Glück nach wie wir,  produzieren Dreck, Lärm, Müll und Gestank wie wir, belasten ihren Lebensraum wie wir - aber: sie haben so  m e r k w ü r d i g e  Ansichten..."

                                                                                      (Niklas van Thorn)

                           

                

                                            

                      

P A B L O   P I C A S S O           M A R X , aber nicht Karl

"Picasso ist Kommunist - ich auch nicht."    (Salvador Dali)                  

 Pour H. R. Giger (CH) 

Niklas van Thorn :

L I E B E

(Ein Nacht-Gedicht)

 

In jedem Ich kreuzen sich Welten-Achsen :

Wie im Sturm Kronen schwarzer Tannen schwanken,

Siehst du im Traum die dunklen Schemen wachsen

Und ragende Berge des Wahnsinns wanken.

 

Nicht einmal in deinem Bett bist du "daheim" :

Ein Kahn ist's, der durch fremde Meere trudelt,

Treibgut des Seins, Partikel im Kosmen-Schleim,

Ziellos, namenlos, schwer vom Nichts besudelt.

 

Nordlicht wabert :  Horizont-Kohärenzen

Grüßen von fern wie Geister und Wolken;

Über dir wird die Schicksals-Kuh gemolken.

 

Kern-Flatulenzen, Grenzen, Turbulenzen,

Kaskaden schwarzer Milch im Welt-Getriebe,

Manchmal ein Licht :  Ahnung von Sinn - und Liebe.

 

( 07. / 08. 02. 2010 )

DAS  Auto ? Voilà: CITROEN  DS  19 / 21: "La Déesse" - Die Göttliche  (1955  - 1975), als "Überflieger" in Design und Technik gleichsam eine "Zeitmaschine" (wie NSU Ro 80, der 911 oder der 928 mit seiner zeitlosen "Tropfenform", siehe Album "L'ART"; leider konnte sich sein genial-vernünftiges Konzept nicht behaupten gegenüber dem 911, einem starken Emotions-Auto mit geringerem Nutzwert und weniger souveränem Fahrverhalten...).  Der Markt steckt voller Rätsel...

Niklas van Thorn

      Pontiac (1948) 

PS:    WAS  N O C H  DEN NAMEN "AUTO" VERDIENT(E):           

(Das einzig maßgebende Design ist  heute offenbar Retro-Design - orientiert an großen Vorbildern. Aus dem Windkanal  kommt doch überwiegend optischer Müll, der dann in der Mangel wirtschaftlicher Überlegungen und kaufmännischer Absicherungsbestrebungen stilistisch noch weiter degeneriert . Und aufregende Concept Cars, die in einer Zeit der Farblosigkeit und Monotonie noch begeistern können, gehen nie in Serie... So haben wir entweder designfreie "Kisten" oder charakterlose "Windeier" - schöne Aussichten! Obwohl: es gibt auch Kistenförmige  m i t  Charakter, etwa den Land Rover Defender,  die "alte" Mercedes  G - K l a s s e  oder den genialen  Daihatsu  M a t e r i a  (der in Deutschland natürlich auch kaum gekauft wurde...).

 

        Exklusives Automobil-Design - SKULPTUREN der technischen Moderne:

                  

B U G A T T I    t y p e   5 7   S C    A t a l a n t e   C o u p é     ( 1 9 3 7 )

                 

ASTON  MARTIN  DB 5  ( 1964 )     /     RENAULT  Floride :  leichte + elegant  ( 1959 )  

    

2 Kunstwerke:  F r a n c i s   B a c o n ' s  "Schreiender Papst"  &  der  "letzte Schrei" der britischen Edel-Manufaktur  M O R G A N :  der   AERO   8 .

Das "Styling" der meisten Großserienfahrzeuge wurde ja mit der Zeit immer hässlicher  ( Ideenlosigkeit und tödliche Langeweile versucht man dann noch als "funktionell" und "ergonomisch" zu verkaufen ) ,  

Deutsches  Design, das ich hier (abgesehen von Porsche) ausklammern möchte, erstickt ja meistens an seiner emotions- und inspirationsfreien "Sachlichkeit". Wobei auch Einfachheit und klare Linien durchaus inspiriert und originell sein  k ö n n e n  (siehe skandinavisches Design, das sich zudem stilsicher abhebt vom obigen Hollywood-Barock). (Größere Oldtimer-Fotos: im Album WELTBILDER.)

                                                                           LA N C I A    D E L T A    HPE   e x e c u t i v e    &    L A N C I A   T H E S I S                      

 

 

In einem einzigen  L A N C I A -Grill stecken  m e h r  Design-Kompetenz und Eleganz als z. B.  in der gesamten VW-Modell-Geschichte nach  dem Käfer. (Ein gutes Auto ist für mich nie nur ein biederes Nutz-Objekt, sondern eine von Künstlern und Könnern geschaffene  S k u l p t u r . Warum dieser ästhetische Anspruch ?  Weil die - weitgehend geistfreie - technische Welt der menschlichen "Zivilisation" VOLL ist mit ungenutzten oder sträflich vernachlässigten Gestaltungs-Räumen (was sich wiederum auswirkt in negativem Lebensgefühl, erhöhter Krankheitsanfälligkeit, Depressionen etc.).

PS:  im Album WELTBILDER das Interessanteste in einer Groß-Version - auch als kleiner Ausgleich dafür, dass das ästhetisch Hochwertige in unserer Umwelt seltenheitswert hat, zum Beispiel, weil gerade das extrem Anspruchslose von der Mehrheit unermüdlich gekauft wird "wie warme Semmeln", während Design-Ikonen (z. B. von Cord, Delahaye, Studebaker, Buick oder SAAB etc.) von vornherein zum stillen und einsamen Untergang verurteilt sind... Daher erhalten sie so breiten Raum in meiner HOMEPAGE.

NvT: "Ich bekomme keine Provision von SAAB, ALFA, LANCIA  oder Maserati, aber ich nehme mir die Freiheit, in einer durch optischen Murks immer schwerer belasteten Landschaft auf inspirierte und ambitionierte DESIGN-Traditionen hinzuweisen, auch und gerade, weil deren Produkte (z. B. ein Lancia Thesis oder ein Renault Avantime) in Deutschland scheinbar unverkäuflich sind, während man für klobiges Lang- und Kurzblech mit dem diskreten Charme eines verbeulten Schuhkartons oder einer Mülltonne richtig viel  zu zahlen bereit ist. Warum ?  E i n  großes WARUM unter Tausenden..."                                         

                                                     

Bereit zum Abtauchen in gefährliche Untiefen des Alltags ?                                                               

Das Allerletzte  oder  Das "Wort zum Sonntag" -

Einige Tips zur freundlichen (Nicht-)Beachtung (unter der schwarzen Hexe) :            

                                         

"Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?"

"Es ist der  O d i n  mit seinen  R a b e n ."

                  "Ein  K ö n i g , nicht ? Womöglich  m i t    K i n d ?"                 

"Das Kind, das Kind ? Das fraßen die Raben..."

                              

1) "Panem et circenses - Brot und Spiele!" Oder "Fußball und Casting Shows!" Denn die Regierenden fühlen sich bei ihren Geschäften gerne unbeobachtet . Bleibt lieber in eurem Sandkasten und lasst die "Großen"  ("die da oben")  m a c h e n (was sie wollen...).

2) Wozu Schule? Die Einzelkämpfer-Mentalität, die man als Senkrecht-Starter im Management oder als Banker braucht, erwirbt man  n i c h t  in der Gruppe  - und schon gar nicht im Kontakt mit kulturellen Werten.

3) Versehentlich könnte ich auf der Schule etwas gelernt haben. Irgendwo in Grimms Märchen oder Kohls (des Dicken) Biographie steht, dass Wege zum Ziel geradlinig sind. - Und Denk-Blockaden erhöhen die Effizienz (bei der Ausbeutung z. B.)...

4) Wer   n a c h d e n k t , hat schon verloren ! (Zumindest die Aussicht auf ein "gemütliches" Leben...) Und wehe, das Denken führt in Richtungen, die von den breiten Trampelpfaden der Masse (und verordneter öffentlicher Meinung) wegführen: man könnte ja  n e u e  Wege finden...                                                                                    

5) Deshalb lesen wir auch nicht das böse Buch von Dr. Thilo Sarrazin. Und wir beten dem SPD-Vorschwitzenden Gabriel gerne nach, dass Intelligenz "nicht durch die Gene vererbt wird" - nein: sie wird, wie jeder weiß, durch den Klapperstorch vererbt - oder (ersatzweise) durch den Erzengel Gabriel... Und Moslems gehören, wie ebenfalls jeder weiß, generell zu den anpassungsfreudigsten, taktvollsten und tolerantesten Menschen dieses (leider nur von zu vielen Ungläubigen und "bösen Geistern" bevölkerten) Planeten...

 Steinzeit  forever ?

6) KLEINER EXKURS: Michael Moore, Respekt für Dein cleveres, witziges und wortgewaltiges antirassistisches Plädoyer in "STUPID WHITE MEN"! - Aber könnte es sein, dass Du gerade die armen, immer benachteiligten Schwarzen ein wenig einseitig siehst. Ich will nicht polemisieren, sondern Dir nur die Lektüre von Prof. Peter Scholl-Latours Werk "Afrikanische Totenklage (Der Ausverkauf des Schwarzen Kontinents)" (München 2001) - quasi als "Kontrast-Programm" - empfehlen. Bei der gesammelten Lebens-Erfahrung eines optimal informierten und kritischen Experten erhebt sich hier die Frage, wie es kommt, dass lange nach der Entmachtung und Vertreibung der bösen Kolonialherren erst recht nichts mehr funktioniert und sich die Umgangsformen der Stämme untereinander teils wieder der  S t e i n z e i t  annähern ? (Nur so eine Frage...) 

Und wie kommt es, dass (in den USA) fast 4 x so viele  A s i a t e n  einen College-Abschluss schaffen (also auch deutlich mehr als die "eingeborenen" Weißen, die ja eigentlich - nach Deiner Theorie - im Vorteil sein müssten) ?? (Merkst du was...?)                                  

7) Setzt mehr  K i n d e r   in die Welt - die Staus in Deutschland sind noch nicht lang genug, und die Umwelt kann bestimmt noch  j e d e   M e n g e   Neubauten, Müll  und Abwasser verkraften...! Lieber mehr Menschen mit weniger Lebensqualität als weniger Menschen mit höherer Lebensqualität - leuchtet doch ein - oder                                                                                         

8) Fahrt öfter Auto und fliegt mehr: das Heizen wird immer teurer - und die Klima-Erwärmung läuft hier doch  v i e l    z u    l a n g s a m   ab ! Also: Mehr Treibhausgase! Für Deos mit FCKW! Und immer schön um den Block fahren, um mal eben Zigaretten, Brötchen oder Zeitungen zu holen...

9) Habt Mut zur  H ä s s l i c h k e i t . Kauft euch einen  H u n d  - ein Zuchtprodukt, das mit einem Wolf weniger Ähnlichkeit hat als mit einer Knackwurst (oder gleich ein Hängebauch-Schwein - als originelle Couch-Deko mit penetrantem "Stallgeruch"). Die visuelle (und virtuelle) Verschandelung der Umwelt kennt (wie moderne Stadtplanung oder Autodesign zeigen) ohnehin keine Grenzen...

10) Zum Glück gibt es mindestens 4 wirklich flexible Lebensformen auf diesem (sehr effektiv ausgeplünderten) Planeten: Viren, Raben, Ratten und - Menschen. Sie werden sich die  Z u k u n f t  teilen - mit Bakterien, Fliegen, Termiten, Küchenschaben  und Wanderheuschrecken...

Na dann: "Happy future!", um nicht zu vergessen, dass uns die Werbung mit ihren flotten englischen Slogans ("the power to surprise", "power is nothing without control", "there's no better way to fly") direkt in die SCHÖNE NEUE WELT führt - also wahrhaft  r o s i g e n   Z e i t e n  entgegen...                                

(Ihr allzeit cooler Zukunfts-Berater, pardon: your friendly future adviser von der Chaos Consulting Unlimited)

" I n   d r e i   T e u f e l s  N a m e n   ! "

PS: Ich will hier (und auch in meinem "Neuen Wörterbuch des Teufels") niemandem unter den jüngeren Lesern Angst einjagen. Wer mich kennt, weiß, dass der

"Teufel"

(klingt fast wie Theophil) oder auch "Satan" (an den ja eh nie ein vernünftiger Mensch glauben konnte) bei mir eher eine Art Märchen- oder Witzfigur ist - oder ein Symbol: für rein menschliche Verirrungen (gefährliche Gedankenlosigkeit inklusive) und besonders für psychische Abgründe, deren Boden noch nie jemand ausgelotet hat...

   

Mit Symbolen, Surrealem, Doppelbödigem und Ironie ist in meinen Texten ohnehin jederzeit zu rechnen.

Die Hexen, schwarzen Katzen und Raben, die wie dunkle Kleckse in dieser Homepage auftauchen, sind vielleicht nur Symbole für "Schwarze Löcher" in unserem "aufgeklärten" Weltbild, sie weisen hin auf Singularitäten, die das Alltägliche durchbrechen, auf undefinierbare Tiefen und Verzerrungen jenseits der "Ereignis-Horizonte", die wohl immer - ÜBER unseren Horizont gehen werden...

Aber wir können es ja (gerade in der Tradition christlicher Kultur) einfach nicht lassen, uns "Bilder zu machen" von allem, selbst von dem, was wir weder kennen noch verstehen...

                                          ?                           

Eine fast philosophische Frage zum Schluss: Sie lieben  H u n d e  und essen Schweine ? Warum nicht umgekehrt ?  -  S c h w e i n e  sind sehr intelligent und uns Menschen auch organisch ungeheuer ähnlich (manchmal sogar im Benehmen - während der Teufel weiß, was einen Hund antreibt...)

Und ein vornehmes, schlaues, sauberes, feines Hauschwein bellt auch nicht - es quiekt nur dann laut, wenn man es  a b s t e c h e n  will (ist doch verständlich - oder ?).

Übrigens: Die "Produktion" von einem Kilogramm Fleisch erzeugt mindestens so viel CO 2 wie eine Autofahrt von 200 Kilometern (also: zu Hause sitzen und Fleisch oder Wurst essen rettet weder die eigene Gesundheit noch die Umwelt...).

Haben  S i e  sich noch nie gefragt, WARUM Köter eigentlich stundenlang  b e l l e n   ? 

So gut wie alles an Widernatürlichem hat man bisher gezüchtet:  halslose MONSTER-MÖPSE mit Knickebeinen, Hängerücken, Wasserbauch, Triefaugen, Schlappohren, Plattschnauze und Pavian-Popo, nur keine Hunde ohne Stimmbänder !  Dieses hirnlose, hässliche und markerschütternde Gekläff und Gejaule ist doch eine kaum noch steigerungsfähige Zumutung ! - Ein sauberes Hausschwein wäre eindeutig die bessere Wahl...                                              

Es wäre sinnvoll, darüber nachzudenken: eine friedliche Koexistenz mit Schweinen -  o h n e  tägliches Massaker in den Schlachthäusern - ist  m ö g l i c h .  Insbesondere dann, wenn man bedenkt, dass es nicht nur in Indien, sondern auch in Afrika Stämme gibt, bei denen man nicht einmal in extremer Hungersnot ein Rind antasten würde. - Jetzt könnte man weiterhin darüber nachdenken, wie weit wir noch im Alltag durch religiöse Gebote bestimmt werden - oder ob die Scheuklappen von Konsum & Kommerz unseren Blick allein auf Ausnutzung und Raubbau lenken, womit auch jedes tiefere Wertbewusstsein und jede transzendentale Ausrichtung erloschen wären...

In der Bibel sah ich dergleichen allerdings schon lange vorbereitet, denn von den Maximen "Macht euch die Erde untertan..." und "Auge um Auge, Zahn um Zahn" bis hin zur (religiösen ?) Fixierung auf grausame Schlachtopfer, die im AT bis zum Erbrechen (von Gott ??) eingefordert werden, und zur blutigen "Opferung" des "Gottessohnes" (vorgesehen und geduldet durch einen "Henker-Gott") zieht sich eine Blut-Spur anthropozentrischer Verirrungen durch die abendländisch-orientalische Geschichte. Die Bibel - ein Dokument (oder ein Trauerspiel) von Gewalt, Blindheit und menschlichen Gesichtsverlusten.

WAUWAUWAUWAUWAUWAUWAUWAUWAHUUWAWUFFWÄFFBLARGWUFFWAFFWUFFBLAFF

BLÄFFBLAFFWIFFWAFFWUFFWUFFBLAFFBLARGWÄFFWÄFFWAHUWAHUWAUUU

WAFFBLAFFBLARGJAHUUUULBLÄFFWIFFWAFFWAHU
 

                 

N  i  k  l  a  s     v  a  n     T  h  o  r  n   :

 

N A C H T M A H R

 

 

Der Wahnsinn schreitet durch die Nacht

Mit flatternd schwarzen Fahnen -

Mit Schrecken bin ich aufgewacht,

Sah Zeichen, die zur  Umkehr  mahnen.

 

Gebirge überhäuften mich

Mit Brocken, Trümmern, Eisgestein,

Um die der alte Drachen schlich :

Zu Essig wurde süßer Wein.

 

Der heit're Rausch verflog im Nu,

In neuem Licht schien alles fremd,

Und offne Türen flogen zu.

 

Zur  Ernte  schritt ein dunkler Mann

Mit einem Blick, der Löcher brennt

Ins Herz, ins Hirn, in deinen  W a h n .

 

(19. Juli 2008)

 

Neben dem kleinen Stern rechts außen (an dritter Stelle) ein (noch "etwas kleinerer")  P l a n e t , der in kosmischer Relation  e m i n e n t    W I C H T I G   ist,  w e i l ... oh: schon vorbei...!

                                                ............                      

                             


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